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Kaiserslautern: Betrug beim Onlineverkauf

Ein älterer Mann wurde Opfer eines Betrugs beim Verkauf einer Hose im Internet. Der Täter erbeutete fast 2.000 Euro, die Polizei ermittelt.

Foto: unsplash

Kaiserslautern (ost)

Ein Bewohner der Stadt wurde am Montagabend Opfer eines Betrugs. Der 74-jährige Mann bot eine Hose auf einer Online-Plattform zum Verkauf an. Kurz darauf meldete sich ein potenzieller Käufer und gab an, das Kleidungsstück erwerben zu wollen. Der unbekannte Käufer schlug vor, den Kauf über die „Direktkauf“-Funktion abzuwickeln und versprach eine Bestätigungsmail von der Plattform.

Der Verkäufer stimmte zu und erhielt tatsächlich eine E-Mail, die angeblich von der Verkaufsplattform stammte. Er folgte den Anweisungen, gab seine Bankdaten ein und bestätigte diese mit zwei vermeintlich zufälligen Nummern. Dadurch gelang es dem Betrüger, fast 2.000 Euro vom Konto des Seniors abzubuchen. Als der Mann den Betrug bemerkte, erstattete er sofort Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen sind im Gange.

An dieser Stelle noch einmal unsere dringende Empfehlung: Seien Sie vorsichtig bei Finanztransaktionen mit Unbekannten im Internet! Lassen Sie sich nicht täuschen! Informieren Sie sich auf der offiziellen Website der Verkaufsplattformen über die verfügbaren Zahlungsmethoden. Klicken Sie nicht auf unbekannte Links in E-Mails und geben Sie Ihre Zahlungsinformationen nicht leichtfertig weiter. Wenn Sie unsicher sind, verkaufen Sie den Artikel lieber nicht! |elz

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 auf 1377 zurück. Davon waren 899 männlich, 478 weiblich und 329 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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