Eine Frau verlor ihren Geldbeutel mit Ausweisen und Bankkarte nachdem sie von einem Mann angerempelt wurde. Die Polizei ermittelt.
Kaiserslautern: Diebstahl in Non-Food-Discounter

Kaiserslautern (ost)
Am Montagnachmittag wurde eine Stadtbewohnerin nach ihrer Shoppingtour bei der Polizei angezeigt. Laut Angaben der Frau war sie um 14:15 Uhr in einem Non-Food-Discounter in der Fruchthallstraße einkaufen. Als sie an der Kasse war, bemerkte die 60-Jährige, dass ihr Rucksack geöffnet war und der Geldbeutel fehlte. In dem Portemonnaie befanden sich Ausweisdokumente und eine Bankkarte. Die Frau vermutet, dass ein Mann, der sie kurz zuvor gestoßen hatte, in den Diebstahl verwickelt sein könnte. Der Mann wird als ca. 1,65 Meter groß und zwischen 35 und 40 Jahren alt beschrieben. Er hatte eine dunkle Hautfarbe, einen Dreitagebart, dunkelbraunes, lockiges Haar und war schlank. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Taschendiebstahls aufgenommen. Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-13312 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 2633 Fälle registriert, wobei 166 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 158 Verdächtige, darunter 116 Männer und 42 Frauen. Von den Verdächtigen waren 99 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 2560, wobei 183 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 165, mit 111 männlichen und 54 weiblichen Verdächtigen. Von diesen waren 112 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Taschendiebstahlfälle in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.633 | 2.560 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 166 | 183 |
| Anzahl der Verdächtigen | 158 | 165 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 116 | 111 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 42 | 54 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 99 | 112 |
Quelle: Bundeskriminalamt








