Ein Mann wurde am Willy-Brandt-Platz verletzt, als er versuchte, einen Streit zu schlichten. Zeugen beobachteten den Vorfall gegen 5:30 Uhr am Samstagmorgen.
Kaiserslautern: Polizei sucht Geschädigten

Kaiserslautern (ost)
Ein Mann wird von der Polizei gesucht, der am frühen Samstagmorgen angeblich durch Schläge auf dem Willy-Brandt-Platz verletzt wurde. Augenzeugen beobachteten um 5:30 Uhr einen Streit zwischen zwei Männern. Dabei schlug der Angreifer seinem Kontrahenten ins Gesicht. Als ein 28-jähriger Mann versuchte, die beiden zu trennen, wurde auch er geschlagen. Eine 24-jährige Frau, die eingreifen wollte, wurde ebenfalls geschlagen. Beide wurden bei dem Angriff leicht verletzt. Die Polizei konnte den Verdächtigen in der Nähe finden und überprüfen. Der 31-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Körperverletzung in mehreren Fällen verantworten. Sein Kontrahent hatte den Willy-Brandt-Platz bereits verlassen, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. Er wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-14199 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








