Die Polizei ermittelt gegen einen 24-Jährigen, der gefälschte Gutscheine für Opernveranstaltungen verkauft hat. Auch ein Theater-Webshop wurde betroffen, mit einem Schaden von mehreren Hundert Euro.
Kaiserslautern: Polizei warnt vor Trickbetrügern im Internet

Kaiserslautern (ost)
Ein 24-jähriger Mann aus dem Stadtgebiet wird von der Polizei untersucht. Er wird verdächtigt, gefälschte Gutscheine über Anzeigenportale im Internet verkauft zu haben, darunter auch für Opernveranstaltungen. Eine Mitarbeiterin wurde misstrauisch, da die Gutscheine nicht echt aussahen, und meldete dies der Polizei. Ein ähnliches Vorgehen wurde auch bei einem Theater-Webshop beobachtet. Dort wurden ebenfalls vermeintliche Gutscheine zum Verkauf angeboten, die sich als gefälscht herausstellten. Dadurch entstand ein Schaden von mehreren Hundert Euro für die Einrichtungen. Die Polizei warnt vor den verschiedenen Betrugsarten im Internet und empfiehlt Vorsicht, insbesondere bei vermeintlichen Schnäppchen. Weitere Ratschläge finden Sie auf der Website www.polizei-beratung.de unter https://s.rlp.de/8lame |laa/cri
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, von denen 1927 gelöst wurden. Es gab insgesamt 1467 Verdächtige, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, wobei 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








