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Köln: Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Mainz

Ein Mann wurde nach aggressivem Verhalten im Gleisbereich festgenommen. Er leistete erheblichen Widerstand und beleidigte die Beamten.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Am Sonntagmorgen, dem 30. November 2025 gegen 2:30 Uhr ereignete sich am Gleisüberbau des Hauptbahnhofs in Mainz ein Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderlich machte. Besorgte Passanten wiesen die Bundespolizei auf einen Mann hin, der gegen mehrere Glasflächen schlug und Reisende belästigte. Als die Polizisten den Mann ansprachen, reagierte er sofort feindselig. Er warf seine mitgeführten Gegenstände weg, ballte die Fäuste und beschimpfte die Einsatzkräfte lautstark. Nachdem ihm der Einsatz von Pfefferspray angedroht wurde, zeigte der Mann noch aggressiver, dass er bereit war, sich mit den Beamten zu streiten. Diese brachten ihn gewaltsam zu Boden. Während der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Er wurde zum Bundespolizeirevier Mainz gebracht. Dort wurden die von ihm genannten persönlichen Daten mit dem polizeilichen Fahndungssystem abgeglichen, um sie zu bestätigen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab ein negatives Ergebnis. Der Mann war nüchtern. Bei der Durchsuchung bemerkten die Beamten Blutspuren an seiner Hose. Daraufhin wurden weitere Untersuchungen eingeleitet. Es stellte sich heraus, dass der Mann bereits am Vortag, dem 29. November 2025, in Köln in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt war und zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit angegriffen hatte. Nach den Maßnahmen der Landespolizei wurde der aggressive Mann zur weiteren Überprüfung übergeben, um gegebenenfalls eine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung aufgrund von Gefährdung für sich selbst und andere zu prüfen. Gegen den 20-jährigen Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

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