Polizeikräfte führen verstärkte Kontrollmaßnahmen durch, um die Sicherheitslage zu stärken. Verschiedene Verstöße wurden festgestellt und Gaststätten kontrolliert.
Ludwigshafen: Kontrollen in der Innenstadt

Ludwigshafen (ost)
Zwischen dem 19.01.2026 und dem 24.01.2026 führten Polizeikräfte verstärkt Kontrollen in der Innenstadt von Ludwigshafen durch. Bei insgesamt 90 Personenkontrollen wurden vier Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, ein Verstoß gegen das Waffengesetz (Mitführen eines verbotenen Reizstoffsprühgerätes) und ein Verstoß nach dem Aufenthaltsgesetz festgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Zoll wurden zwei Gaststätten und zwei Gewerberäume überprüft. Dabei wurde ein 23-jähriger Gast kontrolliert, gegen den ein Haftbefehl wegen eines nicht bezahlten Bußgeldes vorlag. Dieser wurde durch Zahlung der Geldstrafe abgewendet.
Die Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Konzepts der Kriminal- und Schutzpolizei zur Verbesserung der Sicherheitssituation in der Ludwigshafener Innenstadt. Neben Beamten des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und des Zolls waren auch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik an den Maßnahmen beteiligt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 12968 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








