Feuerwehr sichert Fahrzeug gegen Umstürzen. Bergungsdienst beauftragt, Straßenbahnverkehr vorübergehend eingestellt.
Mainz: Bus auf glatter Straße gerutscht

Mainz (ost)
In der Nacht von heute wurde die Feuerwehr Mainz um 0.40 Uhr von der Mainzer Mobilität zur Hilfe gerufen. Ein Linienbus war auf einer vereisten Straße zwischen dem Bahnhof Mainz-Marienborn und dem Marienborner Bergweg ins Rutschen geraten. Die hintere Achse des Busses kam teilweise von der Straße ab und neigte sich gefährlich in Richtung der Straßenbahngleise, die etwa zwei Meter tiefer liegen.
Die Straße war mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Aufgrund der extremen Glätte und der instabilen Lage war es der Mainzer Mobilität nicht möglich, den Bus selbst zu bergen. Es bestand die Gefahr, dass das Fahrzeug umkippen könnte. Glücklicherweise waren keine Passagiere zum Zeitpunkt des Vorfalls im Bus.
Aufgrund des Wetters konnte das Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle nicht direkt erreichen. Das benötigte Material musste am Marienborner Bergweg entladen werden. Wegen dieser Maßnahmen war der Bereich für etwa 45 Minuten vollständig gesperrt.
Die Feuerwehr beleuchtete die Einsatzstelle und sicherte das Heck des Busses mit einem manuell betriebenen Mehrzweckzug. Dieser wurde an einem Erdanker befestigt, der neben der Einsatzstelle in den gefrorenen Boden geschlagen wurde. Dadurch konnte der Bus gesichert werden. Während der Sicherungsarbeiten wurde der Straßenbahnverkehr vorsorglich für etwa 20 Minuten eingestellt.
Die Mainzer Mobilität beauftragte eigenständig einen Abschleppdienst. In Absprache mit der Feuerwehr wurde ein Streudienst organisiert, um die extreme Glätte zu beseitigen und den Bergungsfahrzeugen einen sicheren Einsatz zu ermöglichen.
Der Feuerwehreinsatz dauerte etwa eine Stunde. Drei Fahrzeuge mit insgesamt zehn Einsatzkräften waren im Einsatz. Über die Bergung des Busses und die Höhe eines möglichen Schadens liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, die der Schwerverletzten 2.545 und die der Leichtverletzten 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








