Eine 70-jährige Kundin wurde Opfer eines Taschendiebstahls mit einem dreistelligen Bargeldbetrag. Weitere Kunden äußerten ebenfalls Verdacht auf Diebstahl.
Mainz: Diebstahl in Einkaufsmarkt Große Bleiche

Mainz (ost)
Am Mittwochmorgen, den 04.02.2026, wurde eine 70-jährige Kundin gegen 11:45 Uhr nach einem kurzen Besuch in einem Supermarkt in der Großen Bleiche festgestellt, dass sie Opfer eines Taschendiebstahls geworden war. Nachdem sie Kleidungsstücke ausgewählt hatte, wollte sie diese in einer Umkleidekabine anprobieren. Dabei bemerkte sie, dass ihre Umhängetasche geöffnet war und eine weitere Innentasche entwendet worden war, in der sich ihr Portemonnaie und Bargeld befanden. Obwohl das Portemonnaie noch da war, fehlte das Bargeld – ein dreistelliger Betrag.
Weitere Kunden hatten ebenfalls den Verdacht geäußert, Opfer von Dieben geworden zu sein, laut einer Mitarbeiterin.
Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat die Untersuchungen aufgenommen und prüft nun, ob Videoaufnahmen aus den Geschäftsräumen Hinweise auf den oder die Täter liefern.
Personen, die hilfreiche Informationen zu diesem Fall haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Telefonnummer 06131/65-34150 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 2633 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 2560 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 166 im Jahr 2022 auf 183 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 158 auf 165, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 116 auf 111 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 42 auf 54 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 99 auf 112. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Taschendiebstählen in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.633 | 2.560 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 166 | 183 |
| Anzahl der Verdächtigen | 158 | 165 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 116 | 111 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 42 | 54 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 99 | 112 |
Quelle: Bundeskriminalamt








