Am Safer Internet Day veranstaltet das LKA Rheinland-Pfalz zwei kostenlose Webseminare zu KI. Erfahren Sie mehr über verbrauchersicheren Einsatz und manipulative Inhalte.
Mainz: Webseminare zum Einsatz und den Risiken von KI

Mainz (ost)
Am Safer Internet Day, der in diesem Jahr am 10. Februar stattfindet und unter dem Motto „KI and me“ steht, veranstaltet das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zwei Webseminare im Zusammenhang mit dem Einsatz und den Risiken der künstlichen Intelligenz.
1) KI verbrauchersicher einsetzen Künstliche Intelligenz kann ein wertvolles Hilfsmittel sein. Immer mehr Verbraucher setzen KI in ihrem Alltag ein. Damit man hierbei auf der verbrauchersicheren Seite ist, sollte man ein paar Regeln beachten, die im Web-Seminar vertieft werden sollen. Hierzu zählt u.a.:
Das Web-Seminar „KI verbrauchersicher einsetzen“ findet zusammen mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am 10. Februar ab 15:30 Uhr statt und dauert ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung: https://join.next.edudip.com/de/webinar/ki-verbrauchersicher-einsetzen/2605398
2) Wie echt ist, was du siehst? Manipulierte Bilder und Videos oder täuschend echte Profile erleichtern es Tätern, Vertrauen aufzubauen und Menschen gezielt zu beeinflussen. Besonders Kinder und Jugendliche sind betroffen, etwa durch Cybergrooming oder Sextortion, bei denen KI-gestützte Inhalte und Methoden den Druck auf Betroffene erhöhen können. Auch im Erwachsenenbereich zeigen sich diese Entwicklungen, beispielsweise beim Liebesbetrug, bei dem falsche Identitäten zunehmend professionell und glaubwürdig wirken.
Im Webseminar erläutern die LKA-Präventionsexpertinnen Carina Kneip und Verena Maus, wie sich diese Phänomene durch den Einsatz von KI verändern, welche Risiken damit verbunden sind und woran sich manipulative oder missbräuchliche Inhalte erkennen lassen. Ergänzend werden Anlaufstellen und Hilfsangebote vorgestellt.
Das Webseminar „Wie echt ist, was du siehst?“ findet am 10. Februar ab 14 Uhr statt und dauert ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung: https://join.next.edudip.com/de/webinar/wie-echt-ist-was-du-siehst/2515440
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4376 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1927 auf 2091. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1467 im Jahr 2022 auf 1377 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 955 männlich, 512 weiblich und 379 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








