Die Polizei sucht Zeugen für zwei Taschendiebstähle in der Mainzer Altstadt, die sich am Montag ereigneten. Hinweise werden erbeten.
Mainzer Altstadt: Zwei Taschendiebstähle, Polizei sucht Zeugen

Mainz (ost)
Am Montag ereigneten sich in der Altstadt von Mainz zwei Taschendiebstähle. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung, um Hinweise zu erhalten.
Der erste Diebstahl fand gegen 12:00 Uhr in der Gegend „Am Römerlager“ statt. Ein 70-jähriger Mann stand an einer Bushaltestelle, als ein Unbekannter auf ihn zukam und um Geld bat, indem er ein Kassenrezept zeigte. Als der 70-Jährige ablehnte, ging der Unbekannte in Richtung eines nahegelegenen Parks.
Später bemerkte der Mann, dass sein Notizblock aus der Jackentasche gestohlen worden war.
Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 170cm groß, schlank, ca. 35 Jahre alt, südländisch oder osteuropäisch aussehend, kurze dunkle bis dunkelblonde Haare, Oberlippenbart, helle Jeans, dunkles T-Shirt und helle Jacke.
Der zweite Vorfall ereignete sich gegen 16:00 Uhr in der Schusterstraße. Ein 75-jähriger Mann wurde beim Betreten eines Kaufhauses von einem Unbekannten angerempelt. Kurz darauf bemerkte er, dass seine Geldbörse fehlte, die sich zuvor in seiner hinteren Hosentasche befunden hatte.
Nach Aussagen von Zeugen wird der Verdächtige als männlich, schlank und mit kurzen schwarzen Haaren beschrieben.
Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Verbindungen.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-34150 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de gesendet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 gelöst wurden, während im Jahr 2023 die Anzahl auf 56 Fälle gesunken ist, wobei alle Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 71 männlich und 9 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








