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Mainzer Innenstadt, Tatverdächtiger gestellt

Ein aggressiver Mann verursachte Chaos in Mainz, indem er Schaufensterscheiben einschlug, Passanten schlug und Ladengeschäfte bestahl. Trotz Verstecken hinter Autos wurde der 41-jährige Täter schließlich von der Polizei festgenommen.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Am Montagmittag um etwa 13:30 Uhr ereignete sich in der Mainzer Innenstadt ein Vorfall, nachdem Personen gemeldet hatten, dass ein Mann mit einem Gürtel gegen Schaufensterscheiben und Passanten geschlagen haben soll.

Der Mann begab sich dann in ein Geschäft in der Große Bleiche und zerstörte dort laut Zeugenaussagen Waren. Außerdem nahm er zwei Sonnenbrillen mit und verließ das Geschäft ohne zu bezahlen. Kurz darauf ging er in ein anderes Bekleidungsgeschäft, nahm eine Mütze und verließ auch dieses Geschäft ohne zu bezahlen. Eine Mitarbeiterin des Geschäfts verfolgte ihn und konnte die gestohlene Mütze zurückholen.

Trotz mehrerer Versuche, sich hinter Autos und in Hauseingängen zu verstecken, konnte der Verdächtige schließlich während der Fahndung festgenommen werden.

Der 41-jährige Mainzer zeigte sich gegenüber der Polizei verbal aggressiv und machte sich über die Maßnahmen lustig. Außerdem behauptete er, es seien nur Kleinigkeiten.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 1,5 Promille Atemalkohol. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und seiner Alkoholisierung musste der Mann die nächsten Stunden in Polizeigewahrsam verbringen.

Zeugen oder Betroffene werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Telefonnummer 06131/65-34150 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei weitergeleitet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 12968 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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