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Nürburgring: Driftende Fahrzeuge verursachen Verkehrsunfälle

Am Nürburgring führten Driftübungen zu Verkehrsunfällen. Drei Fahrzeugführer flüchteten nach Unfällen, wurden aber schnell identifiziert. Polizei warnt vor den Gefahren und ahndet Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Foto: unsplash

Nürburgring (ost)

Aufgrund der aktuellen Schneelage in den Wintersportgebieten rund um die Hohe Acht versammelten sich am Freitagabend, 02.01.2026, viele Autofahrer mit ihren Fahrzeugen in der Nähe des Nürburgrings.

Es wurden sowohl Parkplätze als auch die Bundes- und Nebenstraßen für riskante Driftübungen genutzt. Viele, vor allem junge Fahrer, suchten die teilweise glatten Straßen auf, um ihre Fahrzeuge gezielt ins Schleudern zu bringen. Die Gefahr beim Driften besteht darin, dass das Fahrzeug unkontrollierbar ausbricht, was nicht nur die Fahrer und ihre Insassen, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet.

Drei Fahrer verursachten durch ihre Driftmanöver Verkehrsunfälle. Danach entfernten sich alle drei unerlaubt von den Unfallstellen.

An einer Unfallstelle wurde das amtliche Kennzeichen des unfallverursachenden Fahrzeugs zurückgelassen, das dann von den Einsatzkräften sichergestellt und zur Identifizierung des 19-jährigen Beschuldigten aus dem Raum Bonn geführt wurde. Die beiden anderen flüchtigen Unfallverursacher konnten ebenfalls schnell durch gezielte Kontrollmaßnahmen festgestellt werden. Neben einem Strafverfahren wegen Unfallflucht droht den Fahrern der mögliche Entzug ihrer Fahrerlaubnis.

Neben der Bestrafung der festgestellten Verkehrsverstöße wurden bis tief in die Nacht hinein viele Platzverweise ausgesprochen.

Die Polizei warnt eindringlich vor den Gefahren solcher Fahrmanöver und wird sie auch in Zukunft konsequent verfolgen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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