Autofahrer flieht vor Kontrolle, kollidiert mit Stahlträger und verletzt sich schwer. Polizei warnt vor Alkoholeinfluss am Steuer.
Oberleitung: Verkehrsunfall nach Flucht vor Polizei

Ludwigshafen (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag (02.12.2025) gegen 1:30 Uhr versuchten Polizeibeamte in der Gräfenaustraße, einen Peugeot 207 zu kontrollieren. Der 19-jährige Fahrer des Autos versuchte, sich der Kontrolle durch Wegfahren zu entziehen und flüchtete in Richtung Goerdelerplatz. Auf der Leuschnerstraße erreichte das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von mindestens 120 km/h. Am Ruthenplatz kollidierte der Fahrer mit einem Stahlträger, an dem die Oberleitung der Straßenbahn befestigt ist. Der Fahrer wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Es stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besitzt. Es gab auch Hinweise auf Alkoholkonsum, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Der Sachschaden an der Straßenbahninfrastruktur beträgt mindestens 10.000 EUR.
Falls Sie durch das Fahrverhalten des Peugeot gefährdet wurden, bitten wir Sie, sich bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter der Telefonnummer 0621 963-24250 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de zu melden. Die Polizei warnt davor: Alkohol- oder Drogenkonsum ist eine Hauptursache für Unfälle. Wer unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Gegen den Fahrer, der unter Alkoholeinfluss stand und den Unfall verursachte, wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und eines illegalen Autorennens eingeleitet. Außerdem wurde die Führerscheinstelle über den Vorfall informiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 15296 und stieg leicht auf 15189 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen, also 0,64%, zu verzeichnen. Die meisten Unfälle (85,62%) sind übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








