Autofahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss erwischt. Polizei leitet Verfahren ein, Cannabis-Grenzwert beachten.
Speyer: ROADPOL-Aktionswoche Alkohol & Drogen

Speyer (ost)
Am Freitag Nachmittag (19.12.2025) um etwa 17 Uhr führte die Polizei eine Verkehrskontrolle mit einem 24-jährigen Autofahrer auf der Wormser Landstraße durch. Der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Zudem zeigte er Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Urintest bestätigte den Verdacht, da dieser positiv auf THC war. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Bei der Durchsuchung des Autos wurde außerdem eine große Menge Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Der Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen ist eine Hauptursache für Unfälle. Wer unter Drogeneinfluss fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Gegen den Fahrer, der unter Drogeneinfluss stand, wurden Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren eingeleitet. Zudem wird die Führerscheinstelle informiert.
Zu aktuellen Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass der Grenzwert für Cannabis am Steuer zwar auf 3,5 ng THC pro ml Blutserum erhöht wurde, aber Vorsicht: -wenn THC im Blut nachgewiesen wird, gilt ein absolutes Alkoholverbot am Steuer, -Personen unter 21 Jahren oder in der Probezeit dürfen weder unter Alkohol- noch unter THC-Einfluss ein Kraftfahrzeug führen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme der Fälle. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. 2023 wurden 19296 Fälle gemeldet, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 15189, wobei 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% der Gesamtunfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 134, Schwerverletzte bei 2.545 und Leichtverletzte bei 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








