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Totschlag in Frankenthal – Verdächtiger in Haft

Ein 70-jähriger Mann griff seinen Mitbewohner mit einem Küchenmesser an, verletzte ihn schwer. Der Verdächtige wurde festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Frankenthal (Pfalz) (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz

Am 28.12.2025 ereignete sich um 15:44 Uhr in der Wohnung eines 70-Jährigen in Frankenthal (Pfalz) ein Vorfall zwischen ihm und einem 47-jährigen Mitbewohner. Während des Streits griff der 70-jährige Verdächtige den anderen Mann mit einem Küchenmesser an und verletzte ihn schwer.

Der 47-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Verdächtige wurde von Polizeibeamten vor Ort angetroffen und vorläufig festgenommen. Er wurde heute (29.12.2025) dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) wurde ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. Der 70-Jährige wurde daraufhin inhaftiert.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dem Motiv und den genauen Umständen des Vorfalls.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 waren. In beiden Jahren wurden die meisten Fälle aufgeklärt, wobei die Anzahl der Verdächtigen ebenfalls gesunken ist. Im Jahr 2022 gab es 80 Verdächtige, während es 2023 nur noch 68 waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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