Ein Böllerwurf löste Panik aus, ein 24-jähriger Syrer wurde als vermeintlicher Verantwortlicher identifiziert.
Trier: Unruhe bei Versammlung

Trier (ost)
Am Dienstag, dem 20.01.2026, wurde in der Stadt Trier die Dringlichkeitssitzung „Gegen den Krieg in Rojava“ angemeldet, die sich auf die aktuellen Konflikte zwischen Syrern und Kurden in der Region bezieht und von der Versammlungsbehörde genehmigt wurde. Während der Eröffnungskundgebung auf dem Porta-Nigra-Platz um 17.30 Uhr waren etwa 200-250 Personen anwesend. Die Teilnehmerzahl stieg während des anschließenden Umzugs durch die Fußgängerzone um 18.15 Uhr auf etwa 350-400 Personen an. Ein Böller wurde von einer Person, die nicht zur Versammlung gehörte, am Hauptmarkt geworfen. Der Böller explodierte in der Nähe des Umzugs. Daraufhin wurden die Teilnehmer unruhig und liefen in Richtung Simeonstraße, wo der vermeintliche Täter des Böllerwurfs vermutet wurde. Die Polizei Trier und benachbarte Dienststellen konnten die Situation beruhigen und den vermeintlichen Täter identifizieren und isolieren. Es handelt sich um einen 24-jährigen syrischen Staatsbürger, der leicht verletzt wurde und anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Umzug wurde bis zum Porta-Nigra-Platz begleitet, wo er vorzeitig aufgelöst wurde. Zeugen, die den Böllerwurf beobachtet haben oder Informationen zu den Vorfällen zum Nachteil des Verletzten haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Innenstadt unter Tel.: 0651-983-44250 oder pwtrier@polizei.rlp.de zu melden.
Quelle: Presseportal








