Im Dienstgebiet der Polizei Idar-Oberstein gab es 13 witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Winterreifen und vorsichtige Fahrweise sind bei Schnee und Eis unerlässlich, um Unfälle zu vermeiden.
Verkehrsunfälle durch Schnee, Polizei Idar-Oberstein gibt Verhaltenstipps

Raum Idar-Oberstein (ost)
Am vergangenen Wochenende, zwischen Freitag, dem 2. Januar, und Sonntag, dem 4. Januar, ereigneten sich mehrere Verkehrsunfälle aufgrund des Wetters im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Idar-Oberstein.
Insgesamt gab es 13 Verkehrsunfälle, die hauptsächlich auf winterliche Straßenverhältnisse zurückzuführen waren. Schnee, Glätte und unangepasste Geschwindigkeit spielten dabei eine wichtige Rolle. Zum Glück gab es nur Sachschäden, keine Personen wurden verletzt.
Zusätzlich mussten drei Fahrzeuge aufgrund des Wetters vorübergehend anhalten und liegenbleiben. Die Fahrzeuge konnten dann gesichert oder abgeschleppt werden.
Die Polizeiinspektion Idar-Oberstein möchte dies zum Anlass nehmen, nochmals auf ein angemessenes Verhalten im winterlichen Straßenverkehr hinzuweisen. Es wird besonders darauf hingewiesen, dass Fahrzeuge bei Schnee und Eis mit geeigneten Winterreifen ausgestattet sein müssen. Diese sollten genügend Profiltiefe haben, um eine sichere Bodenhaftung zu gewährleisten. Außerdem sollten Verkehrsteilnehmer mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen, um Stress und riskante Manöver zu vermeiden. Eine angepasste, vorausschauende Fahrweise, ein größerer Sicherheitsabstand sowie sanftes Bremsen und Beschleunigen sind bei winterlichen Bedingungen unerlässlich. Es ist auch immer damit zu rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmer Fehler machen oder aufgrund des Wetters in Schwierigkeiten geraten. Die entsprechende Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme können helfen, Unfälle zu vermeiden. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, ihr Fahrverhalten den aktuellen Wetter- und Straßenverhältnissen anzupassen und so zur Sicherheit aller beizutragen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% ausmacht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








