Die Bundespolizei hat fünf Haftbefehle vollstreckt und über 4.000 Euro an Geldstrafen eingezogen, darunter Verurteilungen wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Görlitz: Haftbefehle vollstreckt, Bundespolizei nimmt Geldstrafen ein

Görlitz, Ludwigsdorf, BAB 4, Landshut, Kiel, Regensburg, Düsseldorf, Frankenthal (ost)
Seit dem vergangenen Sonntag hat die Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen insgesamt fünf Haftbefehle durchgesetzt. Die meisten Feststellungen wurden am Grenzübergang Autobahn BAB 4 bei Ludwigsdorf gemacht.
Insgesamt handelte es sich um Geldstrafen in Höhe von 5.500 Euro. Drei Bürger aus Polen konnten ihre Geldstrafen begleichen und so die Vollstreckung der Haftbefehle der Staatsanwaltschaften Frankenthal, Düsseldorf und Regensburg verhindern. Die Verurteilungen betrafen Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Ein 42 Jahre alter polnischer Staatsbürger konnte hingegen seine Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro nicht begleichen. Diese war aufgrund von Fahren ohne Fahrerlaubnis verhängt worden. Folglich wurde der Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kiel vollstreckt und die Person inhaftiert.
Ebenso erging es einer 23 Jahre alten Staatsbürgerin aus Somalia. Sie wurde kontrolliert, als sie mit dem Zug aus Polen am Bahnhof Görlitz ankam. Sie konnte die von der Staatsanwaltschaft Landshut verhängte Geldstrafe in Höhe von 250 Euro wegen Erschleichens von Leistungen nicht begleichen. Daher wurde der zugrundeliegende Haftbefehl durchgesetzt und sie in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 12834 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 11994 auf 11702 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 10753 auf 10321. In Sachsen wurden 2023 insgesamt 2907 nicht-deutsche Verdächtige registriert. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im selben Jahr 73917 Drogenfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.353 | 12.834 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 11.994 | 11.702 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.753 | 10.321 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.174 | 8.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.579 | 1.515 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.636 | 2.907 |
Quelle: Bundeskriminalamt








