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Leipzig: Herrenloses Gepäckstück am Chemnitzer Hauptbahnhof

Eine Mitarbeiterin informierte die Bundespolizei über einen schwarzen Rucksack am Bahnsteig. Der Besitzer wurde in Leipzig gefunden, der Bahnbetrieb wurde teilweise beeinträchtigt.

Foto: unsplash

Chemnitz (ost)

Am gestrigen Tag informierte eine Angestellte von Station und Service gegen 19:55 Uhr die Bundespolizei am Chemnitz Hauptbahnhof über ein verlassenes Gepäckstück in der Nähe der Sitzgelegenheiten am Bahnsteig 5.

Es handelte sich um einen schwarzen Rucksack, der von außen nicht sichtbar war. Auch das Ausrufen über die Lautsprecheranlage führte nicht zur Identifizierung des Besitzers.

Daraufhin wurde der Gefahrenbereich (Bahnsteig 5) geräumt und abgesperrt, und die Entschärfer der Bundespolizei wurden angefordert.

Gleichzeitig wurden die Videoaufzeichnungen des Gefahrenbereiches ausgewertet. Dabei konnte der vermeintliche Besitzer identifiziert werden. Er fuhr dann mit dem Zug Richtung Leipzig. Ein Foto wurde den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Leipzig zur Verfügung gestellt, was zur Identifizierung der verantwortlichen Person bei der Ankunft des Zuges in Leipzig führte. Er gab an, den Rucksack in Chemnitz vergessen zu haben.

Der Rucksack wurde inzwischen auch von den Entschärfungsexperten als unbedenklich eingestuft, und die Absperrmaßnahmen wurden gegen 22:15 Uhr aufgehoben. Er wurde an die Fundstelle der Mitteldeutschen Regiobahn übergeben. Dort kann der 18-jährige Aserbaidschaner ihn wieder abholen.

Zusätzlich erhält er eine Rechnung für die Polizeikosten, die für diesen Einsatz angefallen sind.

Die Notfallleitstelle der DB AG Leipzig leitete Züge im Gefahrenbereich auf andere Gleise im Hauptbahnhof um, so dass der Bahnbetrieb nur teilweise beeinträchtigt wurde.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Sachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Sachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 69.325 Unfälle. Davon waren 7.684 Unfälle mit Personenschaden, was 11,08% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 997 Fälle aus, was 1,44% der Gesamtzahl entspricht. 447 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,64% ausmacht. Die meisten Unfälle (86,83%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 60.197 Fällen. Innerorts gab es 6.069 Unfälle (8,75%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.922 Unfälle (4,21%) und auf Autobahnen 918 Unfälle (1,32%). Insgesamt gab es 130 Getötete, 1.757 Schwerverletzte und 8.022 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 69.325
Unfälle mit Personenschaden 7.684
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 997
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 447
Übrige Sachschadensunfälle 60.197
Ortslage – innerorts 6.069
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.922
Ortslage – auf Autobahnen 918
Getötete 130
Schwerverletzte 1.757
Leichtverletzte 8.022

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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