Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 06.01.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 06.01.2026 aus Sachsen

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BPOLI DD: Hauptbahnhof Dresden: Festnahmen und körperliche Auseinandersetzung
Dresden (ost)
Innerhalb weniger Stunden vollstreckten die Bundespolizeibeamten am Dresdner Hauptbahnhof zwei Haftbefehle und griffen bei einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Bahnsteig ein.
Am späten Montagnachmittag (05.01.2026) gegen 17:05 Uhr entdeckten Bundespolizisten ein unbeaufsichtigtes Gepäckstück im Bahnhofsbereich. Der Eigentümer, ein 32-jähriger Deutscher, wurde jedoch schnell in unmittelbarer Nähe identifiziert. Bei der Überprüfung seiner Identität stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Erschleichens von Leistungen gegen ihn vorlag. Da er nicht bereit war, die fällige Geldstrafe in Höhe von 60 Euro zu zahlen, sollte der Haftbefehl vollstreckt werden. Der 32-Jährige leistete dabei heftigen Widerstand: Er versuchte zu fliehen und sich immer wieder loszureißen. Seine Fluchtversuche waren erfolglos. Gegen 19:40 Uhr wurde er zur Verbüßung einer zweitägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht.
In der Nacht zum Dienstag (06.01.2026) wurden um 01:50 Uhr erneut Handschellen angelegt. Die Bundespolizei kontrollierte einen Mann im Warteraum des Hauptbahnhofs. Der Abgleich seiner Daten im polizeilichen Auskunftssystem ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen. Der Mann war bereits im Jahr 2023 wegen Beleidigung, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt worden, hatte die Haftstrafe jedoch nicht angetreten. Die Beamten nahmen den Gesuchten fest, um ihn der Justiz zuzuführen.
Auch ein Vorfall am Hauptbahnhof Dresden steht im Fokus der Ermittlungen. Ein Zeuge informierte am Montagabend (05.01.2026) die Bundespolizei darüber, dass ein 20-jähriger Deutscher eine 17-jährige Deutsche lautstark anschrie und körperlich angriff. Die sofort eingreifenden Streifenbeamten trafen beide Personen vor Ort an. Zu diesem Zeitpunkt war die körperliche Auseinandersetzung beendet, die 17-Jährige saß jedoch weinend am Boden. Sie gab an, dass der 20-Jährige sie im Zuge eines Streits getreten habe. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.
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