Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Sachsen vom 05.01.2026
Sachsen: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 05.01.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLI LUD: Unerlaubte Einreise im Eurocity - Bundespolizei nimmt Philippiner in Gewahrsam
Görlitz, Niesky (ost)
Am Samstag, dem 3. Januar, um etwa 12:35 Uhr führten Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf eine Kontrolle des Einreisezuges der neuen Eurocity-Linie aus Polen durch. Ein Bürger der Philippinen wies sich mit einem gültigen Reisepass aus. Sein zusätzlich vorgelegter polnischer Aufenthaltstitel war jedoch am Vortag abgelaufen und somit ungültig.
Als er befragt wurde, gab der Mann an, dass er nach Polen reisen wollte. Da dies offensichtlich nicht der Fall war, nachdem er bereits nach Deutschland eingereist war, wurde er in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Eine Überprüfung bei den polnischen Behörden ergab, dass der Philippiner zwar eine Verlängerung seines legalen Aufenthalts in Polen beantragt hatte, jedoch nicht auf die Entscheidung warten wollte.
Nachdem ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet wurde, wurde dem Mann die Einreise verweigert. Noch am selben Tag wurde er nach Polen zurückgeschickt.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
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BPOLI LUD: 25 Fahndungserfolge - In Grenzkontrolle Gesuchte aus 8 Nationen festgestellt
Görlitz, BAB4, Hof (ost)
Im Bereich der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf haben Bundespolizeibeamte am letzten Wochenende im Zuge der vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen insgesamt 25 Personen aus 8 Nationen identifiziert, die polizeilich gesucht wurden.
In den meisten Fällen handelte es sich um Maßnahmen zur Feststellung der aktuellen Adresse, da die betreffenden Personen für die zuständigen Staatsanwaltschaften nicht mehr erreichbar waren.
Ein spezieller Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 4. Januar, gegen 9:05 Uhr auf der BAB 4 bei Ludwigsdorf: Dort kontrollierten die Beamten einen polnischen Staatsbürger, der von der Staatsanwaltschaft Hof gesucht wurde, weil er eine rechtskräftig verhängte Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Die Strafe war aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verhängt worden. Da der Mann nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügte, beglich sein Arbeitgeber die vierstellige Geldstrafe direkt vor Ort. Danach konnte der nun nicht mehr gesuchte Arbeitnehmer seine Reise fortsetzen.
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Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
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Danilo Weise
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BPOLI DD: Festnahme im Fernverkehr und Körperverletzung im Regionalexpress
Dresden (ost)
Am Morgen des 4. Januar 2026 überprüften Beamte um etwa 10:35 Uhr einen 36-jährigen tschechischen Bürger im internationalen Zug von Prag nach Dresden. Nach der Einreise stellten sie fest, dass zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Dresden gegen ihn vorlagen. Der Mann war wegen Diebstahls und Bedrohung zu Geldstrafen von insgesamt knapp 1.900 Euro verurteilt worden, die er bisher nicht bezahlt hatte. Da er das Geld auch nicht sofort aufbringen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe in die JVA Dresden gebracht.
In der Nacht zum 5. Januar 2026 wurde die Bundespolizei zu einem Vorfall in einem Regionalexpress kurz vor der Ankunft am Hauptbahnhof Dresden gerufen. Ein 26-jähriger Palästinenser hatte nach einem Streit seiner 18-jährigen syrischen Begleiterin mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Die junge Frau erlitt eine blutende Platzwunde an der Lippe und war geschockt. Da der Verdächtige die Geschädigte trotz Anwesenheit der Beamten weiter beleidigte, leitete die Bundespolizei trotz fehlender Anzeige der verängstigten Frau ein Verfahren wegen Körperverletzung von Amts wegen ein. Bei der Durchsuchung des Angreifers fanden die Beamten außerdem drei Kapseln eines verschreibungspflichtigen Medikaments ohne ärztliche Verordnung. Gegen den 26-jährigen Mann wurde daher ein zusätzliches Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet.
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Bundespolizeiinspektion Dresden
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BPOLI C: Wochenendrückblick - Feststellungen der Bundespolizei in Reitzenhain
Reitzenhain (ost)
Illegale Einreisen, Fahndungsergebnisse, Verstoß gegen das Tierschutz- und das Sprengstoffgesetz - das Wochenende am Grenzübergang Reitzenhain wurde von der Bundespolizeiinspektion Chemnitz überwacht.
Am Freitag, dem 02.01.2026, wurden zunächst um 07:50 Uhr zwei ukrainische Staatsangehörige bei der Einreise aus Tschechien kontrolliert. Der 40-jährige Mann und die 37-jährige Frau konnten nur einen abgelaufenen polnischen Aufenthaltstitel vorzeigen. Eine Anfrage beim Gemeinsamen Zentrum ergab, dass sie nur ein nicht schengenwirksames Aufenthaltsrecht in Polen hatten. Daher bestand der Verdacht auf unerlaubte Einreise/Aufenthalt ohne Aufenthaltstitel. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide in die Tschechische Republik zurückgeschickt.
Einem 25-jährigen Ukrainer wurde ebenfalls die Einreise verweigert. Bei der Kontrolle am 03.01.2026 um 22:00 Uhr konnte er nur ein abgelaufenes tschechisches Visum vorweisen. Aufgrund des Verdachts auf unerlaubte Einreise/Aufenthalt wurde er nach Tschechien zurückgeschickt.
Bei der Einreisekontrolle am 04.01.2026 um 13:45 Uhr legte eine 30-jährige vietnamesische Staatsangehörige den Beamten der Bundespolizei nur einen gültigen slowakischen Aufenthaltstitel vor. Auf Nachfrage gab sie an, ihren vietnamesischen Reisepass verloren zu haben. Bei der Überprüfung stellten die Beamten eine Ausschreibung der Ausländerbehörde Karlsruhe zur Ausweisung/Abschiebung/Zurückschiebung aufgrund einer Wiedereinreisesperre bis 31.10.2027 fest. Ihr wurde dieser Sachverhalt durch einen Dolmetscher mitgeteilt. Auch sie wurde in die Tschechische Republik zurückgeschickt.
Bei den Kontrollen eines 19-jährigen Moldawiers sowie eines 27-jährigen und eines 37-jährigen rumänischen Staatsangehörigen wurden jeweils Ausschreibungen zur Strafvollstreckung festgestellt.
Der 19-jährige war vom Amtsgericht Bad Kissingen wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 982,50 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 9 Tagen verurteilt worden. Nach Zahlung vor Ort konnte er seine Reise fortsetzen.
Nach Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 560 Euro wurde der 27-jährige Rumäne ebenfalls freigelassen. Er war vom Amtsgericht Düsseldorf wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verurteilt worden. Seine Einreise erfolgte mit einem Audi A3, der auf eine deutsche Mietwagenfirma zugelassen war. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug aufgrund von Unterschlagung zur Eigentumssicherung ausgeschrieben war. Der Fall wurde zur weiteren Bearbeitung an die Landespolizei, Revier Marienberg, übergeben.
Gegen den 37-jährigen lag eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Zwickau vor. Er wurde vom Amtsgericht Plauen wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von insgesamt 261 Euro verurteilt. Nach Zahlung vor Ort durfte er seine Reise fortsetzen.
Bei der Einreisekontrolle am 03.01.2026 um 14:40 Uhr wurde in einem Fahrzeug eines 50-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen ein Hundewelpe festgestellt, der offensichtlich noch zu jung für die Einreise war. Der 50-Jährige konnte keinen europäischen Impfausweis für das Tier vorlegen. Der Welpe war auch nicht gechipt. Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt wurde der Welpe in Obhut genommen. Es wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.
Gegen eine 29-jährige bulgarische Staatsangehörige wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz erstattet. Bei der Kontrolle fanden die Beamten Feuerwerkskörper der Kategorie F3 in ihrem Fahrzeug. Sie konnte keine entsprechende Erlaubnis oder Befähigung vorweisen. Die Feuerwerkskörper wurden sichergestellt.
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Bundespolizeiinspektion Chemnitz
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BPOLI BHL: 12 Haftbefehle vollstreckt
Berggießhübel (ost)
Letztes Wochenende hat die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel insgesamt 12 Haftbefehle ausgeführt. Individuen aus Rumänien, Serbien, Kroatien, Tschechien und Moldawien wurden von verschiedenen deutschen Staatsanwaltschaften wegen Delikten wie Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Waffengesetz und Diebstahl gesucht. Durch die Zahlung von Geldstrafen in Höhe von insgesamt 11.206,40 Euro konnten zehn Personen ihre Haftstrafe vermeiden. Die anderen beiden wurden inhaftiert und in die JVA Dresden gebracht.
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Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Pressesprecher
Frank Rehbein
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








