Ein Werkstattbrand erforderte einen umfangreichen Löscheinsatz mit 80 Einsatzkräften und Bagger zur Glutnestbeseitigung.
Wittorf: Brand in Kieler Straße – Feuerwehr Großeinsatz

Neumünster (ost)
Heute, am 29. Dezember 2025, wurde um 17:04 Uhr der Löschzug der Berufsfeuerwehr Neumünster von der Leitstelle zu einem gemeldeten Pkw-Brand an einem Gebäude in der Kieler Straße alarmiert. Während der Anfahrt des Einsatzleiters waren bereits eine deutliche Rauchsäule und Feuerschein sichtbar. Aufgrund dieser Situation wurde das Einsatzstichwort sofort auf „FEU G“ (Feuer größer als Standard) erhöht und die Freiwillige Feuerwehr Neumünster-Mitte nachalarmiert.
Bei der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass eine Werkstatt in vollem Ausmaß brannte. Daraufhin wurde eine weitere Freiwillige Feuerwehr nachalarmiert. Sofort wurden umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Gleichzeitig errichteten die Einsatzkräfte eine Riegelstellung zu benachbarten Gebäuden, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Der Löschangriff erfolgte mit sechs handgeführten Strahlrohren und einem Wenderohr über die Drehleiter.
Die Freiwilligen Feuerwehren Einfeld, Tungendorf-Stadt und Tungendorf-Dorf waren ebenfalls alarmiert. Sie unterstützten sowohl beim Aufbau der Wasserversorgung als auch bei den weiteren Löschmaßnahmen. Zur Verstärkung unter Atemschutz wurde außerdem die Alarmschleife für Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren Neumünster ausgelöst. Dadurch kamen auch Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren Wittorf und Gadeland zum Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Einfeld übernahm während des Einsatzes den Grundschutz für das Stadtgebiet und positionierte sich am Gefahrenabwehrzentrum (GAZ), um bei möglichen Paralleleinsätzen schnell eingreifen zu können. Die Technikgruppe der Regieeinheit wurde zur Einsatzstelle alarmiert, um diese auszuleuchten. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützte die Einsatzkräfte auch bei der Verpflegung.
Selbst nach rund drei Stunden Einsatzdauer waren noch mehrere Glutnester im Gebäude vorhanden. Da das Gebäude als einsturzgefährdet galt, war ein Innenangriff nicht mehr möglich. Der Einsatzleiter entschied daher, einen Bagger zur Einsatzstelle zu bestellen. Das Gebäude wurde kontrolliert und fachgerecht Stück für Stück abgetragen, um verbliebene Glutnester gezielt zu löschen.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nachtstunden an. Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort. Angaben zur Brandursache und zum Schaden können von der Feuerwehr nicht gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu übernimmt die Polizei.
Quelle: Presseportal








