Thüringer Polizei führt landesweit verstärkte Verkehrskontrollen durch, 48 Alkohol- und 62 Drogenverstöße festgestellt.
Erfurt: Kontrollergebnisse der ROADPOL-Aktion

Erfurt (ost)
Auch in diesem Jahr hat die Polizei in Thüringen an den europaweiten Aktionswochen des Netzwerks ROADPOL teilgenommen. Vom 17. bis 19. Dezember 2025 führten die Landespolizeiinspektionen und die Autobahnpolizei Thüringen verstärkte Verkehrskontrollen im gesamten Bundesland durch. Das Ziel war es, gefährliches Verhalten konsequent zu unterbinden und gleichzeitig präventiv aufzuklären.
Während dieser drei Tage kontrollierte die Thüringer Polizei insgesamt 2.773 Fahrerinnen und Fahrer und stellte 48 Alkohol- und 62 Drogenverstöße fest. Darüber hinaus kam es im Rahmen der Kontrollaktion zu zwei Drogenfunden. Bei einem der Drogenfunde wurden in Erfurt mehrere hundert Gramm Betäubungsmittel sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind relativ stabil geblieben. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, wobei 6.390 männliche Verdächtige und 1.284 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, mit 6.475 männlichen und 1.246 weiblichen Verdächtigen sowie 1.080 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








