Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Gera: Fahrer unter Drogeneinfluss

Zwei Autofahrer in Gera wurden wegen Cannabiskonsums erwischt, mussten Blutentnahmen machen und Bußgelder zahlen. Einer hatte keinen gültigen Führerschein.

Foto: Depositphotos

Gera (ost)

Gera – Zwei Autofahrer müssen aufgrund von Marihuanakonsum mit teuren rechtlichen Konsequenzen rechnen. Ein 31-jähriger Mann fiel am Nachmittag des 29.11.2025 bei einem positiven THC-Drogentest auf. Früh am Morgen des 30.11.2025 wurde dieser Befund erneut bei einer Verkehrskontrolle eines 41-jährigen Mannes im Stadtgebiet Gera festgestellt.

Beide gaben an, kurz vor der Fahrt mit ihren Autos einen Joint geraucht zu haben. Beiden wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus entnommen, die Weiterfahrt wurde untersagt und ein strafrechtliches oder Bußgeldverfahren eingeleitet. Zusätzlich konnte der 41-jährige Fahrer keinen gültigen Führerschein vorzeigen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10272 Fälle von Drogenkriminalität aufgezeichnet, wobei 9688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7674, wobei 6390 männliche und 1284 weibliche Verdächtige waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, wobei 6475 männliche und 1246 weibliche Verdächtige waren. 1080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle von Drogenkriminalität aufgezeichnet, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24