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Ilmenau: Schützen Sie sich vor Taschendieben im Karneval

Die Bundespolizei warnt vor vermehrten Diebstählen während des Karnevals. Halten Sie Abstand von Gleisen und passen Sie im Gedränge auf Ihre Wertsachen auf.

Foto: Depositphotos

Thüringen (ost)

Am gestrigen Tag befasste sich die Bundespolizei mit einem Diebstahl, der mutmaßlich in einer Regionalbahn auf der Strecke zwischen Erfurt und Ilmenau geschehen ist. Ein 54-jähriger Deutscher stellte den Verlust seiner Geldbörse fest. Darin befanden sich neben Bargeld auch diverse Karten, deren Sperrung veranlasst wurde. Die Bundespolizei ermittelt wegen dem Anfangsverdacht eines Diebstahls.

Jeder Verlust von persönlichen Gegenständen oder Wertsachen ist ärgerlich, weil zumeist auch viele Neubeantragungen von Kreditkarten, Personaldokumenten oder sonstigen Kartenformaten erforderlich sind. Neben Zeit kostet das eben auch viel Geld.

Nachdem das „Weihnachtsgeschäft“ vorüber ist, wittern Taschendiebe im karnevalistischen Treiben wieder ihre Chance. Insbesondere auf den bahnseitigen Heim- und Nachhausewegen von städtischen Karnevals- und Faschingsveranstaltungen kann es vorkommen, dass man diese leicht angeheitert oder gar berauscht antritt. Das Bewusstsein für die Umgebung und Gefahren kann sinken und die Risikobereitschaft kann sich erhöhen.

Daher empfiehlt die Bundespolizeiinspektion Erfurt allen Jeckinnen und Jecken in Thüringen, aufeinander aufzupassen und gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Halten Sie Abstand von Gleisanlagen, Oberleitungen und Gefahrenbereichen.

Passen Sie zudem im Gedränge der Bahnhöfe in stark frequentierten Bereichen auf ihre Wertsachen auf. Während die einen ausgelassen feiern, nutzen das Kriminelle, um sich an fremden Sachen zu bereichern. Wenn Sie diese Tipps beherzigen, halten Sie Taschendiebe zum Narren.

Stellen Sie in Bahnhöfen oder bei Haltepunkten fest, dass Personen Hilfe benötigen, bieten Sie Unterstützung an oder informieren Sie die Bundespolizei (Tel. 0800 / 6 888 000).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Thüringen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 551 Fälle gemeldet, wovon 41 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 44, wobei 36 männliche und 8 weibliche Verdächtige waren. 21 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 810, wovon 54 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 65, mit 46 männlichen und 19 weiblichen Verdächtigen. 39 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 551 810
Anzahl der aufgeklärten Fälle 41 54
Anzahl der Verdächtigen 44 65
Anzahl der männlichen Verdächtigen 36 46
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 19
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 21 39

Quelle: Bundeskriminalamt

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