Eine Frau täuschte am Freitag eine Notlage vor, um aus einer misslichen Situation zu entkommen. Die Polizei ermittelt nun wegen Notrufmissbrauchs.
Oßmannstedt: Notlage vorgetäuscht

Apolda (ost)
Am Freitag, dem 22. Mai 2026, informierte eine 40-jährige Frau über die Notrufnummer 112 die Rettungsleitstelle des Weimarer Landes darüber, dass sie in der Wohnung eines Bekannten in Oßmannstedt gefesselt und hilflos zurückgelassen worden sei. Nachdem die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Oßmannstedt alarmiert wurden, stellte sich jedoch heraus, dass die Situation anders war. Die Frau gestand, dass sie sich selbst gefesselt hatte, aber die Handschellen an ihren Füßen sich verhakt hatten und sie keine andere Lösung sah, als die erfundene Geschichte dem Notruf zu erzählen. Die Beamten lösten die Handschellen aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung und leiteten daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen die Frau wegen Missbrauchs des Notrufs ein.
Quelle: Presseportal








