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Warnung vor neuer Betrugsmasche: „Quishing“

Polizei warnt vor gefälschten QR-Codes in Paketbenachrichtigungen. Betrugsmasche zielt auf persönliche Daten und Schadsoftware ab. Vorsicht!

Foto: Depositphotos

Landkreise Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla und Sonneberg: (ost)

Derzeit sind laut Polizei Flyer im Umlauf, die in Briefkästen verteilt werden. Diese sehen aus wie Einwurfbenachrichtigungen für verpasste Paketsendungen, wie sie von DHL verwendet werden. Die Flyer enthalten einen QR-Code und den Text „Sendung verpasst – kein Problem“. Wenn man den QR-Code scannt, gelangt man auf eine Website.

Es könnte sich hierbei um sogenanntes „Quishing“ handeln. Dabei werden QR-Codes genutzt, um Nutzer auf gefälschte Websites zu führen. Das Ziel ist es, persönliche Daten, Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen abzugreifen oder Schadsoftware auf dem Gerät zu installieren.

Die Polizei warnt davor, unbekannte QR-Codes von Flyern oder Schreiben zu scannen, da es sich um eine Betrugsmasche handeln könnte. Wenn Sie verdächtige Schreiben erhalten oder Fragen haben, wenden Sie sich an die örtlich zuständige Polizei.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Berlin, wo im Jahr 2023 22125 Fälle registriert wurden, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Thüringen 2958 Fälle von Cyberkriminalität erfasst, wobei 993 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 755 Verdächtige, darunter 500 männliche und 255 weibliche Verdächtige, sowie 119 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit 3161 registrierten Fällen und 1083 gelösten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 834, darunter 542 männliche, 292 weibliche und 143 nicht-deutsche Verdächtige.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

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