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Aaron Carter: Die Memoiren werden doch verschoben

Die angekündigten Memoiren von Aaron Carter haben in den letzten Tagen für viel Kritik gesorgt, unter anderem von Hilary Duff. Nun wird die Veröffentlichung verschoben.

Aaron Carter auf dem Roten Teppich im Jahr 2017.
Foto: Kathy Hutchins/Shutterstock

Die Veröffentlichung der Memoiren von Aaron Carter (1987-2022) wird nun doch verschoben. Ein Anwalt habe bekanntgegeben, dass Ballast Books und der Autor Andy Symonds „aus Respekt vor der Familie Carter“ beschlossen haben, die Veröffentlichung auf unbestimmte Zeit zu verschieben, wie unter anderem die „Los Angeles Times“ berichtet.

In einem Statement, das der Tageszeitung vorliege, heiße es über den Inhalt: „Die öffentliche Aufmerksamkeit hat sich in letzter Zeit auf eine kleine Anzahl von Interaktionen in Mr. Carters frühen Jahren konzentriert. Die wichtigere Geschichte handelt von Mr. Carters Leben als Ganzes und davon, was die Menschen aus seinem beruflichen Erfolg, seinen persönlichen Kämpfen und seinem tragischen Tod lernen können.“

Hilary Duff gegen Veröffentlichung

„Aaron Carter: An Incomplete Story of an Incomplete Life“ (zu Deutsch: „Eine unvollständige Geschichte eines unvollständigen Lebens“) sollte ursprünglich am 15. November erscheinen. Die Entscheidung, die Veröffentlichung zu verschieben, kommt kurz nachdem Hilary Duff (35) den Verlag öffentlich dafür kritisiert hatte. Der „Daily Mail“ gegenüber hatte sie diesem vorgeworfen, das Buch so schnell herauszubringen, „um aus der Tragödie Kapital zu schlagen, ohne eine angemessene Zeit verstreichen zu lassen oder sich die Sorgfalt zu nehmen, um die Fakten zu überprüfen“. Duff und der Sänger waren Anfang der 2000er ein Paar.

„Es ist gegen Aarons Wünsche“, sagte ein Sprecher „Page Six“. Demnach hätte Carter sich zu Lebzeiten von dem Buch distanziert und habe versucht, das Erscheinen zu verhindern. Der „I Want Candy“-Sänger war Anfang November tot in seinem Haus in Lancester gefunden worden. Er wurde nur 34 Jahre alt.

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