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Collien Ulmen-Fernandes und Christian Ulmen über Kindererziehung

Collien Ulmen-Fernandes und Christian Ulmen sind Eltern einer zehnjährigen Tochter. Gender-Klischees, Handy-Nutzung und der Umgang mit Krisen: Worauf sie bei der Erziehung achten, haben sie jetzt in einem Interview erklärt.

Christian Ulmen und Collien Ulmen-Fernandes sind seit 2011 verheiratet.
Foto: imago/Eventpress

Collien Ulmen-Fernandes (40) und Christian Ulmen (46) sind seit 2012 Eltern einer Tochter. Worauf das Schauspielerehepaar bei der Erziehung der inzwischen Zehnjährigen achtet, hat es jetzt in einem Doppelinterview mit der „Bild am Sonntag“ verraten.

Erziehung ohne Gender-Klischees

So wollen sie ihrer Tochter etwa nahelegen, wie bedeutungslos Gender-Klischees sind. „Jungs können genauso gut mit Puppen spielen wie Mädchen mit Bauklötzen“, sagt Ulmen-Fernandes. Beide kennen das Problem mit klassischen Geschlechterrollen aus der eigenen Kindheit: „Ich bekam die Autos und meine Schwester die Puppen“, erinnert sich Christian Ulmen. Mit Puppen habe er zwar gerne gespielt, „aber immer schambeladen“.

„Ich kenne das auch. Ich habe mich früher gern mit Thomas verabredet und mit ihm Autorennen gespielt“, fügt seine Ehefrau an. „Da hat man mir auch manchmal zugetragen, dass ich als Mädchen ja eigentlich mit Barbies spielen sollte.“

So gehen sie mit Krisen und Handy-Nutzung um

Wenn es um Themen wie den Krieg und die Klimakrise geht, gehen Collien Ulmen-Fernandes und Christian Ulmen offen mit ihrer Tochter um. „Über den Krieg haben wir natürlich intensiv mit unserer Tochter gesprochen. Das hat sie auch sehr beschäftigt“, so Ulmen. Auch in Sachen Klimakrise und Energiesparen sei sie „stark sensibilisiert“. „Sie achtet sehr darauf, dass wir immer das Licht ausmachen und ermahnt uns“, sagt der Schauspieler.

Eine Sache, die das Paar am liebsten fern von seiner Tochter halten würde, ist das Internet. „Ich fände es super, wenn sie uns nicht googeln könnte“, sagt Collien Ulmen-Fernandes. Auch die Handy-Nutzung sei ein „schwieriges Thema“: „Am liebsten würden wir unserer Tochter natürlich sagen: Gibt’s nicht. Aber da alle in diesem Alter inzwischen eins haben, will man ja auch nicht, dass sein Kind zum Außenseiter wird, weil es als Einziges kein Handy hat.“

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