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Gottesdienst: Queen Elizabeth II. bestand auf Prinz Andrews Begleitung

Kurzfristig hatte Queen Elizabeth II. am Dienstag am Gedenkgottesdienst für ihren verstorbenen Mann Prinz Philip teilgenommen. Sie wurde von Prinz Andrew begleitet.

Queen Elizabeth II. zeigte sich beim Gedenkgottesdient für Prinz Philip mit ihrem Sohn, Prinz Andrew.
Foto: 2022 Getty Images

Bei einem Gedenkgottesdienst für Prinz Philip (1921-2021) am 29. März hat sich Queen Elizabeth II. (95) unerwartet an der Seite von Prinz Andrew (62) gezeigt. Die britische Königin präsentierte sich mit Gehstock und am Arm ihres Sohnes. Philip, der Ehemann der Queen, war im vergangenen April im Alter von 99 Jahren verstorben.

Prinz Andrew hatte in den vergangenen Jahren für zahlreiche Negativschlagzeilen gesorgt. Eine Missbrauchsklage von Virginia Giuffre (38) vor einem US-Gericht hatte der Royal erst im Februar außergerichtlich beigelegt. Andrew, der Millionen an Giuffre gezahlt haben soll, hatte die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten. Der Auftritt der Königin zeige nun, „dass sie ihren Sohn von ganzem Herzen liebt und ihm glaubt“, erklärt Royal-Experte Robert Jobson laut dem US-Magazin „People“.

Die Königin hat „darauf bestanden“

Das Vorhaben der Queen habe demnach bei namentlich nicht genannten Mitgliedern der königlichen Familie für Unbehagen gesorgt, sie habe „aber darauf bestanden“, dass Andrew sie begleite. Es habe zudem Sinn ergeben, dass er sich an der Seite seine Mutter zeige. Zum einen habe er niemanden, der ihn begleite, zum anderen sei er „im Auge des Gesetzes an nichts schuldig. Sie vertraut Andrew.“ Selbst wenn er keine offiziellen Aufgaben mehr übernehmen sollte, habe der Prinz seinem verstorbenen Vater so Tribut zollen können. Im Januar hatte Andrew seine militärischen Titel und Schirmherrschaften abgeben müssen. Er werde weiterhin keine offiziellen, öffentlichen Aufgaben übernehmen, hieß es damals.

Es hatte Bedenken gegeben, die Monarchin, die auf Schloss Windsor lebt und arbeitet, könnte aufgrund ihrer offenbar eingeschränkten Mobilität nicht nach London kommen, um an dem Gottesdienst in der Westminster Abbey teilzunehmen. Kurz zuvor war jedoch bekannt geworden, dass Queen Elizabeth II. anreisen werde. Bis auf Prinz Harry (37) war damit die gesamte erste Riege der britischen Royals vor Ort. Prinz William (39) und seine Frau, Herzogin Kate (40), hatten sogar ihre Kinder Prinz George (8) und Prinzessin Charlotte (6) mitgebracht. Nur Nesthäkchen Prinz Louis (3) war noch nicht dabei.

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