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Schlagerstar Karsten Walter wünscht sich eine „ganz private“ Hochzeit

Ex-Feuerherz-Sänger Karsten Walter und seine Verlobte Marina Marx träumen von einer „ganz privaten“ Hochzeit, wie der Schlagerstar im Interview verrät. Demnächst steht aber erst mal eine gemeinsame Wohnung auf dem Plan.

Marina Marx und Karsten Walter im Musikvideo zu "Lass die anderen reden".
Foto: Olivia Rudnitzky

Karsten Walter (29) und seine Verlobte Marina Marx (31) haben ihre Liebe Ende Februar 2021 offiziell gemacht – und zwar in Florian Silbereisens Show (40) „Schlagerchampions“. Ein Paar sind sie bereits seit Oktober 2020 und mittlerweile auch verlobt. Eine Hochzeit im Fernsehen kommt für die beiden offenbar nicht infrage, wie Walter im Interview mit spot on news erzählt. „Marina und ich möchten diesen Moment ganz privat mit Familie und Freunden teilen“, erklärt der ehemalige Feuerherz-Sänger.

Im Podcast „Aber bitte mit Schlager“ hatte der 29-Jährige verraten, bis zu seinem 30. Geburtstag verheiratet und Vater sein zu wollen. Ist er diesem Ziel schon nähergekommen? „Ich habe ja noch ein Jahr Zeit“, sagt der Schlagerstar im Interview mit spot on news. „Vor 30 passiert da nichts, sage ich ja immer. Mal schauen, was die Zukunft so bringt.“

Karsten Walter und Marina Marx wollen zusammenziehen – diese Stadt soll es werden

Der nächste Schritt ist offenbar erst einmal eine gemeinsame Wohnung. Aktuell führt das Paar eine Fernbeziehung zwischen Berlin und Ulm. „Wahrscheinlich wird es Hamburg“, erklärt Walter. Die Stadt sei „Marinas Wahlheimat“. Außerdem lebe ein Teil seiner eigenen Familie mittlerweile dort.

Seit Walter und Marx ein Paar sind, haben sie neben positiven Kommentaren auch Kritik in den sozialen Medien einstecken müssen. „Die letzten zwei Jahre sind nicht spurlos an uns vorbeigegangen“, erzählt der 29-Jährige. „Wenn plötzlich jeder da draußen eine Meinung über uns hat, ist es ziemlich schwer damit klarzukommen, da es eben komplett neu ist“, sagt Walter. Mittlerweile hätten die beiden sich aber „daran gewöhnt“ und sehen die Kritik „sehr locker“. „Wir lassen einfach unseren gemeinsamen Song laufen, wenn mal wieder im Netz der Punk abgeht“, so der Sänger. Gemeint ist damit der Titel „Lass die anderen reden“, der auf seinem neuen Album „Komm näher“ zu hören ist.

Der Titel des Longplayers liegt unter anderem in der Corona-Pandemie begründet. „Ich glaube, wir sehnen uns alle wieder nach echter menschlicher Nähe. Die Isolation in der Corona-Zeit war für uns alle eine neue, sicher auch sehr belastende Zeit. Ich fand’s anfangs noch sehr angenehm, mich mehr mit mir selbst zu beschäftigen und habe das Alleinsein zu Anfang noch sehr genossen.“ Irgendwann habe ihm „aber die Nähe zu meinen Fans total gefehlt und ich bin unfassbar happy, diesen Sommer wieder auftreten zu dürfen und meine Fans zu sehen“.

Heißes Musikvideo mit Marina Marx

Die Liebe spielt auf dem Album eine große Rolle. Im Musikvideo zu „Lass die anderen reden“ geht es zwischen Marx und Walter heiß her. „Ich hätte solche Szenen nur mit Marina drehen können“, gesteht der Sänger. „Für uns hat es sich ganz natürlich angefühlt. Wir sind professionell und beide sehr fokussiert und konzentriert bei der Arbeit.“

Marina Marx und Karsten Walter im Musikvideo zu „Lass die anderen reden“. / Olivia Rudnitzky

Seine Eltern sind in Sachen Liebe Vorbilder für den 29-Jährigen. „Definitiv. Meine Eltern sind, seitdem beide 18 sind, ein Pärchen. Unfassbar schön, gerade in der heutigen Zeit. Liebe kann eben doch sehr lange halten“, erzählt Walter. Als glückliches Ehepaar haben die beiden sogar einen Auftritt im Musikvideo zum Song „Zeig mir was Liebe ist“.

Comeback von Feuerherz? „Zurzeit nicht“

Walter hat große Pläne für seine weitere Solokarriere: „Ich würde super gerne auf Deutschland-Tournee gehen mit Tänzern und Band. Ich liebe große, spektakuläre Liveshows – dafür lebe ich. Ich träume von ein bisschen Las Vegas in Deutschland.“

Von 2014 bis 2020 war er Teil der Schlager-Boygroup Feuerherz. Eine Reunion der vier Sänger scheint offenbar ausgeschlossen: Walter könne sich ein Comeback „zurzeit nicht“ vorstellen. „Aber wer weiß, was in Zukunft noch alles kommt“, sagt er. „Ich denke, dass wir musikalisch nicht mehr zusammenkommen würden aufgrund von sehr unterschiedlichen Geschmäckern. Die Jungs haben sich alle vom Schlager verabschiedet.“

Karsten Walter will im „Tatort“ mitspielen

Auch abseits der Musik will Karsten Walter seine Karriere weiterverfolgen. Anfang des Jahres war er im „GZSZ“-Spin-off „Leon – Glaub nicht alles, was du siehst“ zu sehen. Der Sänger möchte sich „definitiv“ mit der Schauspielerei ein zweites Standbein neben der Musik aufbauen.

Welche Rollen er dabei im Sinn hat? „Ich bin da super offen“, antwortet er. „Eine Art Musicalverfilmung mit Gesang und Tanz wäre natürlich superspannend. Aber ich würde auch super gerne mal beim ‚Tatort‘ mitspielen.“

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