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Cannes Filmfestspiele 2024: Hollywood-Stars und Filmhighlights

Das diesjährige Festival in Cannes verspricht eine Vielzahl von Hollywood-Superstars und spannenden Filmhighlights, darunter Werke von bekannten Regisseuren und mit hochkarätiger Besetzung.

Sind allesamt mit einem Film im Wettbewerb vertreten: Emma Stone (li.), Adam Driver und Demi Moore.
Foto: Kathy Hutchins/Shutterstock.com / imago/Starface / Xavier Collin/Image Press Agency/ImageCollect

In den kommenden Tagen steigt der Glamour-Faktor an der ohnehin malerischen Côte d’Azur noch weiter an: Die 77. Ausgabe der Filmfestspiele von Cannes findet vom 14. bis 25. Mai statt und verwandelt den Urlaubsort an der französischen Riviera zwölf Tage lang zum Epizentrum der internationalen Filmprominenz. Der diesjährigen Dominanz US-amerikanischer Produktionen im Wettbewerb um die Palme d’or (Goldene Palme) ist es zu verdanken, dass sich wohl halb Hollywood in Frankreich einfinden wird. Auf Kosten deutscher Beiträge?

Frankreich und die USA dominieren den Wettbewerb

Am 14. Mai beginnen die Filmfestspiele von Cannes offiziell mit dem Eröffnungsfilm „Le deuxième acte“ von Quentin Dupieux (50) und mit „Bond“-Star Léa Seydoux (38). Die Komödie tritt jedoch nicht im Wettbewerb um die Goldene Palme an, der in diesem Jahr 22 Filme umfasst.

Insgesamt zwölf französische und acht US-amerikanische Produktionen/Koproduktionen sind dafür verantwortlich. Darunter befindet sich beispielsweise Francis Ford Coppolas Mammut-Projekt „Megalopolis“, das allein schon für ausreichend Star-Power in Cannes sorgen dürfte: Das Sci-Fi-Drama vereint unter anderem Adam Driver (40), Dustin Hoffman (86), Laurence Fishburne (62), Jon Voight (85) und Nathalie Emmanuel (35) vor der Kamera – und auch an der Côte d’Azur?

Nachdem sie gemeinsam den Oscar für „Poor Things“ gewonnen haben, feiert die zweite Zusammenarbeit von Schauspielerin Emma Stone (35) und Regisseur Giorgos Lanthimos (50) in Form von „Kinds of Kindness“ ihre Premiere in Cannes. Auch ihr „Poor Things“-Ziehvater Willem Dafoe (68) ist wieder dabei, ebenso Jesse Plemons (36) und Margaret Qualley (29). Qualley hat sogar noch eine zweite Chance auf die Goldene Palme mit dem Horrorfilm „The Substance“, in dem sie an der Seite von Demi Moore (61) zu sehen ist.

Deutschland nur am Rande vertreten

Im Film „Bird“ von Andrea Arnold (63) zeigt „Saltburn“-Durchstarter Barry Keoghan (31) erneut sein Talent, während auch der deutsche Schauspieler Franz Rogowski (38) mitspielt. Zoe Saldana (45) und Selena Gomez (31) werden aufgrund ihres gemeinsamen Films „Emilia Perez“ in Cannes erwartet – genauso wie Richard Gere (74), Jacob Elordi (26) und Uma Thurman (54), die in Paul Schraders (77) „Oh, Canada“ zu sehen sind.

In Bezug auf Kanada: Der kanadische Regisseur und Cannes-Stammgast David Cronenberg (81) tritt mit seinem „The Shrouds“ im Wettbewerb an. Darin unter anderem mit an Bord: Vincent Cassel (57), Diane Kruger (47) und Guy Pearce (56).

In diesem Jahr hat es keine vollständig deutsche Produktion in die finale Auswahl von Cannes geschafft. Nur „Grand Tour“ (Portugal) und „Motel Destino“ (Brasilien) sind in der Auswahl, an denen Deutschland beteiligt war.

Außer Konkurrenz

Auch in diesem Jahr lohnt sich wieder ein Blick auf die gezeigten Filme außer Konkurrenz. Besonders aufgrund des bevorstehenden Action-Blockbusters „Furiosa: A Mad Max Saga“ von George Miller (79), der Premiere in Cannes feiert. In der Vorgeschichte zu „Mad Max: Fury Road“ liefern sich Anya Taylor-Joy (28) und Chris Hemsworth (40) PS-geladen einen Kampf.

Auch sehenswert: Die kanadisch-deutsche Koproduktion „Rumours“, in der Alicia Vikander (35) und Cate Blanchett (54) die Hauptrollen spielen. Ebenfalls außer Konkurrenz wird „Horizon: An American Saga“ gezeigt, der Start von Kevin Costners (69) mehrteiliger Western-Reihe. Neben Costner treten Sienna Miller (42) und Sam Worthington (47) in tragenden Rollen auf.

Drei Preisträger stehen schon fest

Die Liste zeigt, dass im Jahr 2024 zahlreiche Hollywood-Superstars nach Cannes kommen werden. Vor Festivalbeginn stehen jedoch bereits einige Gewinner fest: „Star Wars“-Schöpfer George Lucas, der am 14. Mai 80 Jahre alt wird, wird mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die gleiche Ehre wird auch der Schauspielerin Meryl Streep (74) sowie dem japanischen Zeichentrickfilmstudio Ghibli (unter anderem „Prinzessin Mononoke“) zuteil.

Die Jury

Auch in diesem Jahr wird die Vergabe der regulären Preise von einer namhaften internationalen Jury entschieden. Als Jurypräsidentin fungiert die „Barbie“-Regisseurin Greta Gerwig (40). Unter ihren insgesamt acht Jurykollegen befinden sich die „Killers of the Flower Moon“-Hauptdarstellerin Lily Gladstone (37), die „Casino Royale“-Femme-Fatale Eva Green (43), der „Lupin“-Mime Omar Sy (46) sowie der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona (48, „Die Schneegesellschaft“).

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