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ESC 2022: Erstes Halbfinale in Malmö gestartet

Spannende Acts und ungewöhnliche Shows beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest in Malmö. Wer schafft es ins Finale?

Baby Lasagna aus Kroatien während seines Auftritts beim ersten ESC-Halbfinale.
Foto: imago images/TT

Der diesjährige Eurovision Song Contest in Malmö, Schweden, begann am Dienstagabend mit dem ersten Halbfinale. Am 7. Mai traten 15 Länder an, die nicht automatisch für das Finale am Samstag qualifiziert waren. Deutschland durfte aufgrund einer neuen Regelung ebenfalls auftreten, da es als Mitglied der „Big Five“ zusammen mit Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und dem Gastgeberland bereits für das Finale gesetzt war. Welche Acts werden also am Samstag neben den genannten Ländern auf der Bühne stehen?

Performance-Kunst und harte Klänge

Als erster Act am Dienstag trat Silia Kapsis (17) mit „Liar“ für Zypern auf, gefolgt von Teya Dora (32) mit „Ramonda“ für Serbien und Silvester Belt (26) mit „Luktelk“ für Litauen. Anschließend sorgte der nichtbinäre Act Bambie Thug (31) mit „Doomsday Blue“ für Irland für einen teuflisch spannenden Auftritt. Als eine Mischung aus Late-Night-Goth-Pop und konfrontativer Performance-Kunst beschrieben, bot das Publikum sicherlich eine der ungewöhnlichsten Shows der vergangenen Jahre beim ESC.

Alyona Alyona (32) und Jerry Heil (28) performten „Teresa & Maria“ für die Ukraine, während Luna (24) mit „The Tower“ für Polen antrat. Danach begeisterte einer der diesjährigen Favoriten das Publikum in Malmö: Baby Lasagna (28), der mit „Rim Tim Tagi Dim“ Kroatien vertritt. Hera Björk (52) brachte mit „Scared of Heights“ für Island ESC-Erfahrung auf die Bühne, da sie bereits 2010 beim Eurovision Song Contest für das Land angetreten war.

Raiven (28) trat dann mit „Veronika“ für Slowenien an und Windows95man (38) schien mit seinem komödiantischen Auftritt offenbar keine Regeln befolgen zu wollen. Für Finnland sprang er größtenteils ohne Hose zu „No Rules“ über die Bühne. Es folgten Natalia Barbu (44) mit „In The Middle“ für Moldau, Fahree (29) und Ilkin Dovlatov (33) mit „Özünlə Apar“ für Aserbaidschan, Electric Fields für Australien mit „One Milkali“, Iolanda (29) ganz in Weiß mit „Grito“ für Portugal und zuletzt die Sängerin Tali (23), die mit „Fighter“ das erstmals seit 31 Jahren wieder teilnehmende Luxemburg vertrat.

Olly Alexander (33), der für Großbritannien antritt, durfte zwischendrin den Song „Dizzy“ singen, was eine kleine Verschnaufpause darstellte. Die „Big Five“ und der Gastgeber präsentierten erstmals ihre Künstlerinnen und Künstler live den Zuschauenden über die beiden Halbfinals verteilt. Später waren im ersten Halbfinale auch Deutschland und Schweden an der Reihe.

Die norwegischen Zwillinge Marcus und Martinus, die für das Gastgeberland antreten, sangen ihren Song „Unforgettable“ und wurden von Thorsten Schorn (48) als „die schwedischen Lochis“ bezeichnet, als er sein Debüt als deutscher ESC-Kommentator gab und Peter Urban (76) ablöste. Isaak (29) präsentierte seinen Song „Always On The Run“ neben einer brennenden Mülltonne und später einer Feuershow. Hoffentlich ist dies kein schlechtes Omen für das bevorstehende Finale, da Deutschland in den letzten Jahren bekanntlich beim Wettbewerb ziemlich schlecht abgeschnitten hat.

Das sind die Finalisten

Im ersten Halbfinale hatten deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer das Recht zu entscheiden, welche Beiträge in die Finalrunde einziehen würden. Am Ende der Show wurde bekanntgegeben, dass die Länder Serbien, Portugal, Slowenien, die Ukraine, Litauen, Finnland, Zypern, Kroatien, Irland und Luxemburg weiterkommen. Baby Lasagna, Teya Dora, Iolanda, Silvester Belt, Silia Kapsis, Raiven, Bambie Thug, Tali, Alyona Alyona und Jerry Heil sowie der Windows95man sind ebenfalls im Finale vertreten. Moldau, Island, Australien, Polen und Aserbaidschan hingegen sind ausgeschieden.

Im zweiten Halbfinale treten am 9. Mai ab 21:00 Uhr (auf ONE und in der ARD-Mediathek) 16 weitere Teilnehmerländer live an, um einen der verbleibenden zehn Plätze für das große Finale am 11. Mai zu ergattern. Das Finale wird ebenfalls um 21:00 Uhr live im Ersten und in der Mediathek übertragen.

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