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Zaubertricks als Therapie: Ehrlich Brothers helfen gelähmten Kindern

Die Ehrlich Brothers testen in Zusammenarbeit mit dem ZDF und der Uniklinik München im neuen Format "Magic Moves" die Wirksamkeit von Zaubertricks als Therapie für gelähmte Kinder.

Die Ehrlich Brothers Andreas und Chris laden Kinder mit halbseitiger körperlicher Lähmung in ihr Zauber-Camp ein.
Foto: ZDF/Christoph Koestlin

Helfen Zauberkünste dabei, dass gelähmte Kinder wieder beweglicher werden? Das testen die Ehrlich Brothers in Zusammenarbeit mit dem ZDF und der Uniklinik München im neuen Format „Magic Moves“. Dabei laden die Magier-Brüder zehn Kinder und Jugendliche, die von einer halbseitigen körperlichen Lähmung betroffen sind, in ihr Zauber-Camp ein. Innerhalb von zwei Wochen bringen sie den jungen Nachwuchs-Magiern Zauberkünste bei – mit der Frage im Hintergrund, ob dieses zauberhafte Training sowohl die Beweglichkeit als auch die Motorik der Kinder verbessern kann.

Zauberei, Freundschaften und Selbstbewusstsein

Andreas (46) und Chris Ehrlich (42), die Star-Zauberer, werden von einem spezialisierten Therapeuten-Team unterstützt. Das Trainingsprogramm für die Kinder konzentriert sich auf Zauberei, Mut und Selbstvertrauen. Die jungen Teilnehmer sollen nicht nur Zaubertricks lernen, sondern auch Freundschaften schließen und ihr Selbstbewusstsein stärken. Das Finale des Zauber-Camps besteht aus einer großen gemeinsamen Zaubervorstellung mit den Ehrlich Brothers vor Freunden und Familie.

„Magic Moves“ wird im Winter ausgestrahlt

„Magic Moves“ ist eine Kooperation zwischen ZDF und KiKa. Die Ergebnisse der Dreharbeiten werden in eine wissenschaftliche Studie einfließen. Das Projekt wird wissenschaftlich von einem Ärzteteam des Kinderspitals am LMU Klinikum München, der Schönklinik Vogtareuth sowie des Kinderzentrums Maulbronn begleitet. Die Dreharbeiten sind für Juli geplant, die Ausstrahlung ist für den Winter 2024 vorgesehen – vier Folgen à 45 Minuten für das ZDF und acht Folgen à 24 Minuten für KiKa.

Zwei von 1.000 Kindern in Deutschland leiden an einer sogenannten Hemiparese, verursacht durch angeborene oder erworbene Schädigungen des Gehirns. Vorangegangene wissenschaftliche Studien legen nahe, dass man durch bestimmte Therapien das Gehirn „austricksen“ kann, um neue Areale des Gehirns zu aktivieren und so die Beweglichkeit und Motorik der betroffenen Kinder zu verbessern.

spoton