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Nach ESC-Sieg: Nemo zerstört die Trophäe

Nach dem ESC-Sieg hat Nemo auf der Bühne mit dem Siegerpokal gejubelt – etwas zu leidenschaftlich, wie anschließend klar wurde. Der Schweizer Star hat aber schon Ersatz.

Nemo mit der ESC-Trophäe nach dem Sieg in Malmö.
Foto: ANTTI AIMO-KOIVISTO/LEHTIKUVA/ddp/Sipa USA

Nemo (24) hat den Siegerpokal des ESC zerbrochen – nur wenige Minuten, nachdem sich der Schweizer Star mit 591 Punkten im Finale den Sieg des Musikwettbewerbs geholt hatte. Für den Song „The Code“ gab es 365 Punkte von den Jurys und 226 vom Publikum.

Pokal geht auf der Bühne in die Brüche

Nachdem Nemo die Trophäe von der schwedischen ESC-Gewinnerin von 2023, Loreen (40), entgegengenommen hatte, gab es einen letzten Auftritt auf der Bühne in Malmö, wobei Nemo, auf dem Boden sitzend, leidenschaftlich den Pokal schwenkte, wie verschiedene Social-Media-Beiträge zeigen.

Das handgefertigte Kunstwerk in Form eines Mikrofons besteht aus massivem transparentem Glas. Als der Star der Show aufstehen wollte, knallte Nemo die Trophäe anscheinend zu fest auf die Bühne. Die Folge: Die Hälfte der Trophäe lag auf der Bühne, während die andere Hälfte noch in seiner Hand war. Laut „St. Galler Tagblatt“ bestätigte Nemo, dass die Trophäe zerbrochen war, aber ihm von den Veranstaltern eine neue überreicht wurde. Nemo schien auch eine Daumenverletzung bei dem Vorfall erlitten zu haben, da bei der Pressekonferenz ein Verband an seiner Hand zu sehen war.

Erster Schweizer Sieg seit 1988

Die Freude über den Sieg schien davon nicht beeinträchtigt zu sein: Nemo gewann im Finale des Eurovision Song Contest, das unter dem Motto „United By Music“ stand, mit seinem Hit „The Code“ den ersten ESC-Sieg für die Schweiz, seit Céline Dion (56) dies im Jahr 1988 geschafft hatte. Der lange als Favorit gehandelte Kroate Baby Lasagna (28) landete am Ende auf dem zweiten Platz mit seinem Song „Rim Tim Tagi Dim“. Die Ukrainerinnen Alyona Alyona (32) und Jerry Heil (28) belegten mit „Teresa & Maria“ den dritten Platz. Deutschlands Isaak (29) erhielt insgesamt 117 Punkte nach dem Voting und erreichte damit den zwölften Platz.

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