Bei einem Raketenangriff auf eine Mädchenschule im Iran sind mindestens 85 Schülerinnen getötet und über 90 verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich während massiver Luftangriffe der USA und Israels auf iranische Ziele.
Iran: 85 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

Raketenangriff im Iran fordert zahlreiche Opfer unter Schülerinnen
In einem tragischen Vorfall im Süden Irans sind bei einem Raketenangriff auf eine Grundschule für Mädchen mindestens 85 Schülerinnen ums Leben gekommen. Dies berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Darüber hinaus wurden mehr als 90 weitere Schülerinnen verletzt. Die genauen Umstände des Angriffs sind bislang nicht unabhängig überprüfbar.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass die Schule gezielt angegriffen wurde. „Diese Schule war ein direktes Ziel dieses Angriffs“, wird in dem Bericht zitiert. Rettungsmaßnahmen und die Beseitigung der Trümmer seien bereits im Gange. Der Vorfall ereignete sich im Kreis Minab, der sich in der Nähe der Küste des Persischen Golfs befindet. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich rund 170 Schülerinnen in der Einrichtung.
Hintergrund des Angriffs und internationale Reaktionen
In der Provinz Hormusgan sind mehrere Marinestützpunkte der iranischen Streitkräfte stationiert. Details zu dem Angriff sind bislang spärlich. Am Samstagmorgen hatten Israel und die USA mit Luftangriffen auf den Iran begonnen, die auf einen möglichen Machtwechsel in Teheran abzielen. Zu dem Angriff auf die Mädchenschule gab es von den beiden Ländern zunächst keine Stellungnahme.
Das iranische Außenministerium veröffentlichte ein Bild, das die zerstörte Schule zeigt. Außenamtssprecher Ismail Baghai äußerte sich in einer Mitteilung seines Ministeriums und bezeichnete den Vorfall als „offenkundiges Verbrechen“. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich gegen diese große Ungerechtigkeit zu positionieren. Die Entwicklung im Iran ist äußerst besorgniserregend, und die Situation bleibt angespannt, während die Welt auf die Geschehnisse blickt.
- Mindestens 85 Schülerinnen getötet
- Über 90 Verletzte
- Angriff auf Grundschule in Hormusgan
- Rettungsmaßnahmen im Gange
- Internationale Reaktionen ausstehend
Die Rettungskräfte sind weiterhin vor Ort tätig, und es gibt Berichte über Einschläge in Israel, die die Lage weiter komplizieren.








