Der 1. FC Köln hat den Transfer von Said El Mala zu Brighton & Hove Albion platzen lassen, da die Ablöseforderung des FC als zu niedrig erachtet wurde. Der Premier-League-Klub zog daraufhin sein Angebot zurück, während Köln weiterhin auf höhere Angebote hofft.
1. FC Köln: Transferverhandlungen um Said El Mala gescheitert

Der Transfer von Said El Mala, einem talentierten Spieler des 1. FC Köln, hat eine unerwartete Wendung genommen. Berichten zufolge hat der Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion die Verhandlungen über einen Wechsel des 19-Jährigen abgebrochen. Dies stellt einen Rückschlag für den Spieler dar, der als einer der vielversprechendsten Talente des Vereins gilt.
Brighton hatte ein Gesamtpaket von rund 35 Millionen Euro für El Mala und seinen Bruder Malek in Aussicht gestellt, das sowohl Bonuszahlungen als auch eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent für den FC beinhaltete. El Mala hätte in Brighton mit einem Jahresgehalt von mindestens 3,3 Millionen Euro sowie einem Handgeld von etwa 1,7 Millionen Euro rechnen können. Allerdings war der 1. FC Köln mit der angebotenen Ablösesumme unzufrieden, was dazu führte, dass ein geplantes Treffen zur Klärung der Details nicht stattfand und Brighton schließlich sein Angebot zurückzog.
Hohe Erwartungen an Ablösesumme
Der 1. FC Köln hat hohe Ansprüche an die Ablösesumme für El Mala, der noch bis 2030 unter Vertrag steht und keine Ausstiegsklausel besitzt. Ablösesummen zwischen 40 und 50 Millionen Euro werden für den Spieler diskutiert, wobei die höhere Summe einen Vereinsrekord darstellen würde. Am vergangenen Donnerstag fand ein längeres Gespräch zwischen der Vereinsführung und dem Spieler sowie seiner Familie statt, dessen Inhalte jedoch nicht bekannt wurden.
Falls keine attraktiveren Angebote eingehen, könnte El Mala auch ein weiteres Jahr beim 1. FC Köln verbringen. Sein Gehalt soll in der kommenden Saison auf 1,75 Millionen Euro steigen, was für die finanziellen Verhältnisse des Vereins als ansehnlich gilt.
Ungewisse Zukunft für El Mala
Ob ein Wechsel im Sommer 2026 oder erst 2027 realisiert wird, bleibt unklar. Sicher ist jedoch, dass das Interesse an dem Stürmer bestehen bleibt. Mit elf Saisontoren ist El Mala der erfolgreichste Torschütze des FC und spielt eine zentrale Rolle im Abstiegskampf des Vereins.
Schwierige Situation im Derby
In der letzten Partie gegen Bayer Leverkusen sorgte El Mala für Aufsehen, jedoch nicht aus den gewünschten Gründen. Er gab neun Torschüsse ab, was der gesamten Leverkusener Mannschaft entspricht, konnte jedoch kein Tor erzielen. Unter anderem traf er den Pfosten und vergab eine klare Chance, als er den Torwart bereits umspielt hatte.
Trainer René Wagner nahm El Mala in Schutz und betonte, dass der Spieler sich der Situation bewusst sei und daran arbeiten müsse. Er äußerte, dass die verpassten Chancen sowohl für den Spieler als auch für das Team frustrierend seien, jedoch nicht absichtlich geschehen.
Quellen: t-online, Fussballeuropa, Express, Geissblog, Rundschau-online, Goal
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