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28-jährige Lehrerin in Oberösterreich Opfer eines tödlichen Angriffs durch Kollegen

In einer Schule in Taufkirchen an der Pram wird eine 28-jährige Lehrerin tödlich verletzt aufgefunden. Verdächtigt wird ein 29-jähriger Kollege, der später tot in seinem Auto aufgefunden wird. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen.

Österreich: Lehrer tötet Kollegin in Schulbibliothek
HardDisk via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Tragischer Vorfall in einer Bildungseinrichtung in Oberösterreich

In der oberösterreichischen Gemeinde Taufkirchen an der Pram ereignete sich ein erschütternder Vorfall, der das Leben einer 28-jährigen Lehrerin forderte. Verdächtigt wird ein 29-jähriger Kollege, der am vergangenen Freitag in den Schulräumen der Frau tödliche Verletzungen zugefügt haben soll.

Ersten Ermittlungen zufolge stach der Täter der Lehrerin mehrfach mit einem Dolch in den Hals, bevor er dreimal auf ihren Kopf feuerte. Ihr Leichnam wurde in der Bibliothek der Mittelschule entdeckt. Auffällig ist, dass sowohl die verstorbene Lehrerin als auch der mutmaßliche Täter am selben Arbeitsplatz beschäftigt waren.

Nach dem Vorfall: Verdächtiger stirbt in seinem Fahrzeug

Nach dem Angriff floh der 29-Jährige in seinem Auto vom Tatort. Später wurde sein lebloser Körper in seinem Fahrzeug im Gemeindegebiet von Freinberg gefunden, etwa 22 Kilometer von der Schule entfernt. Der Wagen hatte einen Baum gerammt. Vor dem Aufprall hatte der Mann sich selbst in den Kopf geschossen. Die Waffe, die er dafür verwendete, war legal in seinem Besitz. Ermittler gehen von einem Suizid aus.

Beziehung zwischen Täter und Opfer nicht romantisch

Entgegen anfänglicher Berichte war das Verhältnis zwischen Täter und Opfer nicht romantischer Natur. Der leitende Staatsanwalt stellte klar, dass der Verdächtige nicht der Ex-Freund der Lehrerin war. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass Eifersucht und unerwiderte Liebe als mögliche Motive in Betracht gezogen werden. Die neue Beziehung der Lehrerin, die erst kürzlich einen Freund gefunden hatte, könnte als Auslöser für die Tragödie angesehen werden.

Ermittlungen und Obduktionen angeordnet

Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis hat die Obduktionen der beiden Verstorbenen angeordnet. Zudem erfolgt die Sicherung von Spuren und die Befragung von Zeugen, um den genauen Verlauf der Geschehnisse zu klären. Die Ermittlungen sind noch im Gange und sollen Aufschluss über die Hintergründe des Vorfalls geben.

Hinweis: Berichte über Suizide können Anreize für Nachahmungen schaffen. Daher wird über Selbsttötungen nur informiert, wenn die betroffenen Personen besonders bekannt sind oder die Umstände außergewöhnlich sind. Personen, die über ihren eigenen Tod nachdenken oder sich um jemanden sorgen, sollten Hilfe in Anspruch nehmen.


Quellen: t-online, RTL

Bildquelle: HardDisk via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

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Ronny Winkler