Immer wieder kommt es zu erschütternden Thrombose-Meldungen nach Impfungen mit dem AstraZeneca-Vakzin. Das Paul-Ehrlich-Institut veröffentlichte erneut beängstigende Zahlen.
59 Hirnthrombosen nach AstraZeneca-Impfung

Immer wieder kommt es zu erschütternden Thrombose-Meldungen nach Impfungen mit dem AstraZeneca-Vakzin. Das Paul-Ehrlich-Institut veröffentlichte erneut beängstigende Zahlen.
In Deutschland sind bis jetzt 59 Fälle von Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca gemeldet worden, berichtet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf seiner Homepage:
„Bis zum 15.04.2021 (Donnerstag) wurden dem Paul-Ehrlich-Institut 59 Fälle einer Hirn-/Sinusvenenthrombose (SVT) nach Impfung mit dem COVID-19- Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) gemeldet. Die Patient:innen wurden im Zeitraum vom 13.02.2021 bis 31.03. 2021 geimpft.
In 57 Fällen war der Symptombeginn innerhalb von 29 Tagen nach Impfung mit Vaxzevria. In zwölf dieser Fälle war der Ausgang tödlich, bei sechs Frauen und sechs Männern. In zwei Fällen gibt es keine Angaben zum Zeitintervall zwischen Impfung und Auftreten der SVT.
In 31 der SVT-Fälle mit bekanntem Zeitintervall wurde zusätzlich eine Thrombozytopenie gemeldet. Das längste berichtete Zeitintervall zwischen Impfung und Symptombeginn war in diesen Fällen 17 Tage.
Von den insgesamt 59 Meldungen betrafen 45 Meldungen Frauen im Alter von 20 bis 79 Jahren. Bei den Frauen mit bekanntem Zeitintervall zwischen Impfung und Symptombeginn lag in 38 Fällen das Alter zwischen 22 und 59 Jahren. Fünf Frauen waren 60 Jahre und älter.
14 Meldungen betrafen Männer im Alter von 20 bis 70 Jahren. In zwölf Fällen waren die Männer 20 bis 59 Jahre alt, in zwei Fällen 60 Jahre und älter.“
Thrombosen nach erster Impfdosis
„Die sehr seltenen Fälle von Hirnvenenthrombosen wurden ausschließlich nach der ersten Impfung an das Paul-Ehrlich-Institut berichtet.“ Die Symptome begannen in 57 der 59 Fälle innerhalb von 29 Tagen nach der Impfung, in zwei Fällen lagen dem Institut dazu keine Angaben vor. In 31 Fällen wurde zusätzlich eine sogenannte Thrombozytopenie gemeldet – also ein Mangel an Blutplättchen. Diese sei spätestens nach 17 Tagen aufgetreten, hieß es.
Das Paul-Ehrlich-Institut hat eine Hintergrundinformation zum Auftreten von Hirnvenenthrombosen nach Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca und einschlägigen Untersuchungen (Prof. Greinacher) dazu veröffentlicht:
Auftreten von Hirnvenenthrombosen nach Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca
45 der insgesamt 59 Meldungen von Hirnthrombosen betrafen den Angaben zufolge Frauen, deren Alter lag zwischen 20 und 79 Jahren. 38 jener 43 Frauen, bei denen das Zeitintervall zwischen Impfung und Symptombeginn bekannt ist, waren zwischen 22 und 59 Jahre alt, die fünf übrigen Frauen waren mindestens 60 Jahre alt. Zwölf der 14 betroffenen Männer waren 20 bis 59 Jahre alt, die übrigen beiden waren zwischen 60 und 70.








