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Abkühlung auf dem Immobilienmarkt: Eigentumswohnungen im Süden verlieren an Wert

Die Preise für Eigentumswohnungen im Süden Deutschlands zeigen einen Rückgang, inflationsbereinigt. Laut dem Kiel Institut für Weltwirtschaft steigen die Kaufpreise nur noch moderat, während einige Städte wie Stuttgart einen deutlichen Preisverfall erleben.

Rückgang im Süden: Preise für Eigentumswohnungen fallen inflationsbereinigt
KI-generiert

Im Verlauf des zweiten Quartals 2026 ist ein signifikanter Rückgang bei den Preisen für Eigentumswohnungen zu verzeichnen. Laut einer Analyse des Kiel Instituts für Weltwirtschaft stiegen die Kaufpreise im Vergleich zum vorherigen Quartal lediglich um 0,3 Prozent. Diese Entwicklung deutet auf eine merkliche Abflachung des zuvor beobachteten Preisanstiegs hin.

Einflussfaktoren der Preisentwicklung

Die Abschwächung wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter ein Mangel an Neubauten sowie stark gestiegene Baukosten. Diese Umstände hatten in den letzten Jahren zu einem kontinuierlichen Anstieg der Immobilienpreise geführt, doch nun scheint dieser Trend an Dynamik zu verlieren.

Regionale Preistrends

Die Analyse zeigt, dass die Preise für Einfamilienhäuser im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent angestiegen sind. Unter den acht größten deutschen Städten wiesen die Kaufpreise in Düsseldorf mit einem Anstieg von 1,2 Prozent den stärksten Zuwachs auf. Im Gegensatz dazu verzeichnete Stuttgart, stark abhängig von der Automobilindustrie, einen Preisrückgang von 1,6 Prozent.

Aktuelle Marktlage

Die Daten für größere Städte wie Berlin, Hamburg und München sind derzeit noch nicht verfügbar. Jonasz Zdrzalek, der Leiter des Projekts Greix, kommentierte die Situation mit den Worten:

„Nominal steigen die Preise zwar weiter, doch der Auftrieb hat sichtbar an Schwung verloren.“

Zudem wird bei einer inflationsbereinigten Betrachtung ein Rückgang der Preise von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal festgestellt. Dies bedeutet, dass Verkäufer zwar nominal höhere Preise erzielen, jedoch mit einer geringeren Kaufkraft konfrontiert sind.

Ausblick auf den Immobilienmarkt

Die Wissenschaftler des Kiel Instituts werten regelmäßig Transaktionsdaten aus und erstellen den Index Greix, der Informationen aus über 20 größeren Städten und drei Kreisen umfasst. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat zudem festgestellt, dass die Erschwinglichkeit von Immobilien aufgrund der gestiegenen Zinsen, bedingt durch den Iran-Krieg, sinkt, was die Nachfrage weiter dämpft.

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Quellen: n-tv

Bildquelle: KI generiert

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS