Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Adolf Hitler – neue geheime Details

Ein spektakulärer Quellenfund änderte radikal das Bild von Adolf Hitler. Ein dickes Bündel vergilbter Briefe wurden vor kurzem entdeckt und von einem Historiker ausgewertet.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Ein spektakulärer Quellenfund ändert radikal das Bild von Adolf Hitler. Ein dickes Bündel vergilbter Briefe wurden vor kurzem entdeckt und von einem Historiker ausgewertet.

Die Rolle des Vaters, der verstarb als Hitler erst 14 Jahr wird jetzt als prägender eingeschätzt als zuvor. Alois Hitler (1837 bis 1903), Vater von Adolf habe sich ähnlich wie sein Sohn selbst maßlos überschätzt, erläutert der Wirtschaftshistoriker Roman Sandgruber unter Berufung auf neue Quellen in seinem Buch „Hitlers Vater: Wie der Sohn zum Diktator wurde“.

Der renommierte Professor stützt sich dabei auf 31 bisher unbekannte Briefe von Alois Hitler. Sie haben einen Umfang von rund 35 Schreibmaschinenseiten und richten sich an den Verkäufer seines Bauernhofs. „Sein Vater wollte immer ein gelehrter Herren-Bauer sein, der besser ist als andere“, so Sandgruber. Dabei verfügte Alois Hitler über keine praktischen Erfahrungen in der Landwirtschaft.

Sandgruber ordnet Hitler Entwicklung zum Antisemiten neu ein. Ein Jugendfreund August Kubizek lege nahe, dass Hitler schon in seinen Jugendjahren in Linz massive antijüdische Einstellungen entwickelte. Hitler dagegen behauptete, in dem Pamphlet „Mein Kampf“ erst in seinen Jahren in Wien zum Antisemiten geworden sei. „Dabei ist er schon zwei Monate nach der Ankunft in Wien einem Antisemiten-Klub beigetreten“, berichtet Sandgruber.

Rekord: Bei EuroMillions könnten am Freitag, 26.02.2021, satte 210 Mio. Euro ausgeschüttet werden – Jetzt 6€ Rabatt sichern!

Hitlers Kinder- und Jugendjahre waren geprägt von Unsicherheit und Veränderungen. Hitler zog in seinen ersten 18 Lebensjahren 18 Mal um, so Sandgruber. Die Hitlers lebten sogar zwei Jahre in einem Haus eines Juden in Urfahr bei Linz, das war bislang völlig unbekannt. „Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass eines der Häuser in Urfahr dem wohl reichsten Juden von Linz gehörte“, erläutert der Historiker.

Ein wesentlicher Charakterzug des Vaters sei auch dessen Verachtung von Autoritäten und der Kirche gewesen, das färbte stark auf den späteren „Führer“ ab. Hitler kopierte sogar die Unterschrift seines autoritären und jähzornigen Vaters. Hitler vertuschte während seiner Herrschaft seine verworrenen Verwandtschaftsverhältnisse.

Der Geburtsname des Vaters war Alois Schicklgruber, sein Name wurde 1876 in Alois Hitler geändert, als der Ortspfarrer von Döllersheim den Geburtseintrag Alois’ von „unehelich“ in „ehelich“ änderte und den Namen Schicklgruber durchkreuzte. Das tat er allerdings erst nach dem Tod des angeblichen leiblichen Vaters Alois Hitlers, Johann Georg Hiedler, nachdem dieser sich laut Zeugenaussagen zu der Vaterschaft bekannt hatte. Eine offizielle Vaterschaftserklärung hatte Hiedler hingegen nicht abgegeben. Möglich ist daher auch, dass Johann Georgs Bruder, Johann Nepomuk Hiedler aus Weitra, der leibliche Vater Alois’ ist, zumal es Johann Nepomuk war, der als Ziehvater auf die Änderung des Geburtseintrages drängte. Fest steht, dass Anna Maria Schicklgruber aus Strones Alois’ Mutter ist.

Rekord: Bei EuroMillions könnten am Freitag, 26.02.2021, satte 210 Mio. Euro ausgeschüttet werden – Jetzt 6€ Rabatt sichern!

nf24