Am Sonntag sind der AfD-Landtagsabgeordnete sowie zwei seiner Wahlhelfer brutal zusammengeschlagen worden.
AfD-Politiker brutal verprügelt

Am Sonntag wurden der AfD-Landtagsabgeordnete Ulrich Siegmund sowie zwei seiner Wahlhelfer mit Faustschlägen angegriffen . Das Motiv der beiden Angreifer ist noch offen.
„Der AfD-Landtagsabgeordnete Ulrich Siegmund und zwei seiner Wahlhelfer sind am Sonntag von zwei Männern angegriffen worden.
AfD-Politiker brutal zusammengeschlagen
Siegmund habe dabei Prellungen durch Faustschläge davongetragen, teilte die Polizei am Montag mit.
Die mutmaßlichen Täter im Alter von 22 und 26 Jahren hatten die drei Männer nach Angaben Siegmunds aus einem Hinterhalt angegriffen“, berichtet „T-Online“.
Ulrich Siegmund wurde am 25. Oktober 1990 in Havelberg geboren und ist ein Unternehmer und deutscher Politiker der AfD.
Siegmund durchlief eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. 2014 gründete er ein Handelsunternehmen, welches u. a. Raumbeduftungen anbietet. Er schloss im Jahr 2016 ein Studium im Bereich Wirtschaftspsychologie und Betriebswirtschaftslehre erfolgreich ab.
Mit 19 Jahren trat Siegmund in die CDU ein, die er im Alter von 24 Jahren wieder verließ, um Mitglied der AfD zu werden. Im AfD-Kreisverband Stendal übt er im Vorstand die Funktion des Pressesprechers aus. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2016 wurde Siegmund über die AfD-Landesliste in den Landtag Sachsen-Anhalt gewählt. Er ist Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Integration sowie gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt.
Siegmund wohnt in Tangermünde und ist römisch-katholisch.
Politik
Siegmund verortet sich selbst politisch mittig und nicht am rechten Rand. Er nimmt dabei eine differenzierte Haltung in migrationspolitischen Themen ein und betrachtet Asyl und Einwanderung strikt getrennt.
Der Politiker behauptete, von zwei mutmaßlich linken Gewalttätern angegriffen worden zu sein. Die Polizei konnte den politischen Hintergrund des Angriffs zunächst nicht bestätigen. Die beiden Männer seien polizeilich bekannt.








