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Alarmstufe Rot für iPhone-Nutzer: Neue Malware gefährdet persönliche Daten

Sicherheitsforscher warnen vor einer neuen Malware, die Millionen iPhones gefährdet. Ein einfacher Klick auf einen manipulierten Link kann persönliche Daten stehlen. Nutzer sollten umgehend auf die neuesten iOS-Versionen aktualisieren.

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Neue Angriffswelle bedroht Millionen iPhones: WhatsApp, Mails und Fotos in Gefahr
OneTrueKingLives via Wikimedia Commons (CC0)

Sicherheitsforscher warnen vor einer neuen Bedrohung für iPhone-Nutzer: Ein einziger Klick auf einen manipulierten Link könnte ausreichen, um Schadsoftware auf dem Gerät zu installieren und in kürzester Zeit zahlreiche persönliche Daten zu stehlen.

Die Google Threat Intelligence Group (GTIG) hat in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsunternehmen Lookout und iVerify die Malware mit dem Namen „Darksword“ untersucht. Der Angriff erfolgt über den Apple-Browser Safari. Nutzer müssen lediglich einen präparierten Link antippen, der beispielsweise in einer E-Mail, einer Chat-Nachricht oder auf einer Webseite enthalten ist.

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Betroffene iPhone-Modelle und Betriebssysteme

Nach Angaben der Cyber-Experten sind iPhones mit den iOS-Versionen 18.4 bis 18.7 betroffen. Laut dem Tech-Portal „Wired“ sind diese Betriebssystem-Versionen auf mehreren Hundert Millionen Geräten aktiv.

Besonders auffällig ist die Vorgehensweise der Malware: Im Gegensatz zu herkömmlichen Spionage-Programmen bleibt „Darksword“ nicht lange auf dem iPhone. Stattdessen werden die Daten in einem kurzen Zeitfenster gesammelt, bevor sich die Malware selbst löscht, um möglichst wenige Spuren zu hinterlassen.

Gefährdete Daten und Informationen

Im Fokus der Angriffe stehen vor allem Kommunikationsinhalte und sensible Nutzerdaten. Dazu gehören:

  • Nachrichten aus verschiedenen Diensten
  • E-Mails
  • Gespeicherte Passwörter
  • Bilder
  • Kontakte
  • Termine
  • Gesundheits- und Standortinformationen
  • Zugangsdaten zu Krypto-Wallets

Die GTIG berichtet, dass „Darksword“ nicht nur von einer einzelnen Hacker-Gruppe verwendet wird. Seit November vergangenen Jahres haben mehrere Cyberkriminelle auf dieses Werkzeug zurückgegriffen, unter anderem bei Angriffen auf Ziele in der Ukraine, Saudi-Arabien, der Türkei und Malaysia. Einige der Täter sollen aus Russland stammen.

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Empfehlungen für iPhone-Nutzer

Apple hat die betroffenen Sicherheitslücken mittlerweile mit Updates geschlossen. Die aktuelle Version ist iOS 26.3.1. Auch in iOS 18.7.3 wurden die Schwachstellen für ältere Geräte behoben.

iPhone-Nutzer sollten überprüfen, ob eine der beiden neuesten iOS-Versionen installiert ist (Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate). Nutzer älterer Modelle als das iPhone XS (z. B. iPhone X, 8 oder 7) können das Update nicht installieren. In diesem Fall empfehlen die Forscher den sogenannten Blockierungsmodus, der einige Funktionen einschränkt, aber vor Angriffen wie diesem schützt. Diese Funktion ist unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit zu finden. Um mehr über die Sicherheit von iPhones zu erfahren, können Sie auch Familiengeschichte entschlüsseln: Zugang zu NSDAP-Daten ermöglicht neue Einblicke lesen.

Bildquelle: OneTrueKingLives via Wikimedia Commons (CC0)

TS