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Berlin: Angriff nach Hinweis auf Maskenpflicht

In Berlin kam es zu einer Auseinandersetzung in der U-Bahn, nachdem zwei Männer einen anderen Mann baten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser griff das Paar daraufhin homophob und körperlich an.

Foto: Depositphotos/Unsplash

In Berlin kam es zu einer Auseinandersetzung in der U-Bahn, nachdem zwei Männer einen anderen Mann baten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser griff das Paar daraufhin homophob und körperlich an.

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Polizeieinsatzkräfte nahmen gestern Mittag einen Mann in Schöneberg fest, der zwei weitere Männer mit Gegenständen beworfen, bedrängt und homophob beleidigt haben soll.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Ehepaar den später Festgenommenen gegen 12.15 Uhr am U-Bahnhof Uhlandstraße in einem Zug der Linie 1 mit einer Geste auf die bestehende Maskenpflicht hingewiesen haben, woraufhin dieser sich zu den beiden 53 und 57 Jahre alten Männern begeben haben soll.

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Um einer Eskalation der Situation zu entgehen, wechselten die beiden am U-Bahnhof Kurfürstendamm den Waggon. Der Tatverdächtige soll den beiden gefolgt sein und sie nach dem Ausstieg am U-Bahnhof Wittenbergplatz mit entstempelten Fahrscheinen und einem Feuerzeug beworfen sowie homophob beleidigt haben. Nachdem der Tatverdächtige die beiden Männer im Anschluss auch noch bedrängt haben soll, alarmierten diese die Polizei.

Die Einsatzkräfte nahmen den bis dahin Unbekannten schließlich fest und brachten den 39-Jährigen aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wegen Körperverletzung in einen Polizeigewahrsam.

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Dort wurde der augenscheinlich alkoholisierte Mann erkennungsdienstlich behandelt und anschließend dem Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übergeben, welcher die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt.

Quelle: Polizei Berlin

nf24