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Angst vor Super-Mutanten

Corona-Mutationen stellen momentan die größte Gefahr dar. Sie treiben derzeit das Infektionsgeschehen kräftig an. Impfungen sollen es bremsen. „Doch was, wenn die Vakzine gegen neue Virus-Varianten keine Wirkungen mehr zeigen?

Foto: Depositphotos/Unsplash

Die ansteckendere und wohl auch gefährlichere Corona-Variante B.1.1.7 verdrängt andere Formen des Virus in Deutschland immer mehr. Ihr Anteil betrage inzwischen 72 Prozent, heißt es vom RKI.

Corona-Mutationen stellen momentan die größte Gefahr dar. Sie treiben derzeit das Infektionsgeschehen kräftig an. Impfungen sollen es bremsen. „Doch was, wenn die Vakzine gegen neue Virus-Varianten keine Wirkungen mehr zeigen? Politiker und Experten warnen vor immunresistenten Fluchtmutationen“, fragt „N-TV“.

Die dritte Pandemiewelle schnürt Deutschland die Luft zum Atmen ab: Die Infektionszahlen steigen. Die Impfkampagne kommt immer noch nur schleppend voran. Eine besorgniserregende Mischung warnen jetzt Politiker und Experten. Denn das langsame Vorgehen begünstige die Entstehung von immunresistenten Corona-Varianten. „Wenn jetzt parallel zum Impfen die Infektionszahlen wieder rasant steigen, wächst die Gefahr, dass die nächste Virus-Mutation immun wird gegen den Impfstoff“, sagte Kanzleramtschef Helge Braun der „Bild am Sonntag“. Beim Auftauchen solcher Mutation „stünden wir wieder mit leeren Händen da“, so Braun. Dann bräuchte es dringend neue bzw. angepasste Impfstoffe.

DenBefürchtungen des CDU-Politikers stimmt der Leiter des Instituts für Virologie der Universität Marburg, Stephan Becker zu. Da sich das Coronavirus beständig verändere, würden durch Selektion stets „bessere“ Varianten begünstigt. „Das könnten etwa ansteckendere Typen sein wie die britische Variante B.1.1.7 oder auch Typen, an die die vom Immunsystem nach einer Impfung gebildeten Antikörper schlechter binden könnten – sogenannte Escape-Mutanten, erklärt Becker“, schreibt „N-TV“. Bei einem stärkeren Infektionsgeschehen kursieren mehr Virenm steigt das Risiko für neue Mutanten, die sich solchen Antikörpern entziehen könnten. „Die werden dann nicht mehr so gut abgefangen wie das ursprüngliche Virus“, sagt der Virologe. Zwar könnten diese Antikörper noch in gewissem Maße schützen, „aber nicht mehr so gut“.

Die Ausbreitung der Variante B.1.351 (Erstnachweis in Südafrika) sei hingegen etwas rückläufig.

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