Ein Krankenpfleger hatte den 45-Jährigen Arzt damals in flagranti bei seiner Tat erwischt und sofort Alarm geschlagen.
NRW: Arzt tötet Corona-Patienten – Anklage

Ein Krankenpfleger hatte den 45-Jährigen Arzt damals in flagranti bei seiner Tat erwischt und sofort Alarm geschlagen.
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Beim Prozess in Essen, NRW wurde bekannt, dass der Anästhesist bei einer Befragung in der Uni-Klinik die tödliche Überdosis auch zugegeben hatte. Allerdings bestritt der Arzt vor dem Richter die Vorwürfe.
„Doch die Richter am Landgericht Essen sind von seiner Schuld überzeugt und verurteilten ihn wegen Totschlags zu dreieinhalb Jahren Haft. Das Urteil ist rechtskräftig“, berichtet „Der Westen“.
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Der verurteilte Oberarzt stand seit Februar 2020 im Universitätsklinikum Essen unter Vertrag.
Arzt aus Essen verteidigt Maßnahme: „Wir konnten nichts mehr machen“.
Im Prozess blieb der Mediziner allerdings bei der Variante, die er auch auf Station der Ehefrau und dem Bruder des Patienten vermittelt hatte. Die Ehefrau sei aufgrund des ihr vom Arzt suggerierten kurz bevorstehenden Todes ihres Ehemannes mit der eigentlich verbotenen Sterbehilfe einverstanden gewesen.
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Der Richter hält dem Angeklagten entgegen: „Sie haben Angehörige angelogen“. Jörg Schmitt sprach vor Gericht Tacheles: „Sie haben die Angehörigen angelogen, in dem Sie ihnen gesagt haben, dass der Sterbeprozess unmittelbar bevorsteht“, so steht es in der Urteilsbegründung des Richters am Landgericht Essen.
Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens sprach in ihrem Plädoyer von aktiver Sterbehilfe – diese sei strafbar. Für sie stehe fest, dass der Angeklagte Leiden verkürzen wollte. „Wahrscheinlich, weil er überfordert war.“








