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Atomkatastrophe in der Ukraine

Eine Tschernobyl-ähnliche Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine?!

Foto: NF24 / Canva

Vladimir Putins Truppen haben die Arbeiter im größten europäischen Atomkraftwerk dazu aufgefordert, „Urlaub zu machen“ – und damit die Angst umso mehr vor einer Atomkatastrophe geschürt.

Die Anlage in Saporischschja ist seit den Anfängen des Ukraine-Kriegs in der Hand von Putins Truppen.

Tschernobyl-ähnliche Katastrophe

Das ukrainische Verteidigungsministerium teilte mit, dass das Personal angewiesen wurde, sich für einige Tage freizunehmen. Es wird befürchtet, dass Putin einen Angriff unter falscher Flagge durchführen könnte.

Demnach sollen „Vertreter des Arbeitsdienstes des Kernkraftwerks Saporischschja den „Kurzurlaub“ für das ukrainische Personal fortsetzen.“

Nach Angaben des kanadischen Geheimdienstes wird vermutet, dass Russland militärische Ausrüstung in das Kraftwerk gebracht hat.

Die ukrainischen Behörden bereiten sich auf eine Tschernobyl-ähnliche Katastrophe vor. Die Ukraine hat in der zerbombten Stadt Saporischschja, die dem von Russland besetzten Kraftwerk am nächsten liegt, Übungen für einen Atomunfall durchgeführt.

Eine erschreckende Karte hat gezeigt, dass sich Lecks aus dem Kraftwerk über Hunderte von Kilometern ausbreiten und 13 Länder betreffen könnten.

Das russische Verteidigungsministerium warnte diese Woche vor einem möglichen Unfall, bei dem radioaktive Abfälle bis nach Deutschland gelangen könnten. Es wurde behauptet, das Sicherungssystem des Kraftwerks sei beschädigt worden. Hierfür seien die ukrainischen Streitkräfte durch Raketenangriffe in der Nähe verantwortlich.

Möglicher Provokationsangriff

Laut Ukraine kann es in Saporischschja zu einer nuklearen Katastrophe kommen. Der Präsident des Landes, Wolodymyr Zelenski, erklärte, seine Wissenschaftler stünden in „ständigem Kontakt“ mit der Internationalen Atomenergiebehörde.

Die Anlage befindet sich seit den Anfängen des Ukraine-Krieges in den Händen der Streitkräfte Putins. Seitdem wurde Atominspektoren der Zutritt in die Anlage verweigert.

Im März warnte die Ukraine vor einer nuklearen Katastrophe „zehnmal größer als Tschernobyl“. Zuvor hatten russische Streitkräfte die Anlage beschossen.

Der Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 war die schlimmste von Menschen verursachte Katastrophe der Geschichte, bei der 150.000 Quadratkilometer der Ukraine, Russlands und Weißrusslands verseucht wurden.

Die Strahlung, welche durch Regen transportiert wird, wurde bis im Norden Schottlands festgestellt. Die Befürchtung eines möglichen „Provokationsangriffs“ auf die Anlage in Saporischschja wächst, nachdem Russland am Freitag das Personal angewiesen hat, nicht zur Arbeit zu erscheinen.

Rund 500 russische Soldaten der Rosgvardia, der Leibgarde Putins, sind derzeit in der Anlage stationiert, zusammen mit etwa 20 Nuklearspezialisten des Kremls. Auch mehrere hundert ukrainische Mitarbeiter sind noch in der Anlage tätig.

YY
Quellen: https://www.thesun.co.uk