Der Staat verschonte das Leben vom Mörder Roger Kibbe (81), denn er wurde nicht hingerichtet. Dennoch ist der berüchtigte Serienkiller und Vergewaltiger nicht eines natürlichen Todes gestorben.
Autobahn-Würger im Knast ermordet

Der Staat verschonte das Leben vom Mörder Roger Kibbe (81), denn er wurde nicht hingerichtet. Dennoch ist der berüchtigte Serienkiller und Vergewaltiger nicht eines natürlichen Todes gestorben.
Der als „I-5 Strangler“ bekannte Serienmörder und Vergewaltiger wurde am 28. Februar in seiner Gefängniszelle tot aufgefunden. Beamte des Mule Creek State Prison, Kalifornien, USA stuften den Tod von Roger Kibbe (81) als Mord ein.
Ein Justizvollzugsbeamter fand Kibbes leblos scheinenden Körper während einer Kontrolle am frühen Morgen. Sein Zellengenosse Jason Budrow (40) stand in der Nähe. Eine Entlassung aus dem kalifornischen Gefängnis listet nicht die Todesursache auf oder ob Budrow ein Verdächtiger ist.
Kibbe wurde 1991 nach Angaben der Seattle Times zu einer lebenslangen Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt, weil er 1987 die 17-jährige Darcie Frackenpohl erwürgt hatte. Im Jahr 2008 überführten ihn DNA-Beweise laut CBS mit sechs weiteren Verbrechen aus dem Jahr 1977. 2009 bekannte er sich schuldig zu den sechs anderen Morden – zusammen mit Vergewaltigung und Entführung – in Kalifornien in den siebziger und achtziger Jahren, die dem sogenannten I-5-Würger zugeschrieben wurden: Lou Ellen Burleigh, Lora Heedick, Barbara Ann Scott, Stephanie Brown, Charmaine Sabrah und Katherine Kelly Quinones. Staatsanwälte sagten, Kibbe habe seine Opfer mit einer Fallschirmschnur gefesselt, ihre Kleidung in unregelmäßige Muster geschnitten, sie dann sexuell angegriffen und erwürgt, die Unterschrift des I-5-Würger.
Als Gegenleistung für erhielt Kibbe sechs aufeinanderfolgende lebenslange Haftstrafen anstelle der Todesstrafe laut „The New York Times„.
Budrow wurde 2011 zu einer Haft ohne Bewährungsmöglichkeit wegen Mordes ersten Grades verurteilt.
Quelle: Rolling Stone








