Nach dem Gewaltvorfall auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv haben Ermittler neue Angaben zur Tatwaffe gemacht: Der Copilot soll den Kapitän mit einer Rettungsaxt aus dem Cockpit angegriffen und versucht haben, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen.
Axt-Angriff im Flydubai-Cockpit: Ermittler sprechen von Terrorversuch
Nach dem Gewaltvorfall auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv haben Ermittler neue Angaben zur Tatwaffe gemacht: Der Copilot soll den Kapitän mit einer Rettungsaxt aus dem Cockpit angegriffen und versucht haben, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen. Die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Arabischen Emirate bezeichnete den Vorfall am Samstag als versuchten terroristischen Angriff.
Reuters berichtet unter Berufung auf eine Erklärung von Generalstaatsanwalt Hamad Saif Al Shamsi, dass die Ermittlungen den Angriff auf Flug FZ1073 beträfen. Die Maschine war am Mittwoch, 30. September 2026, von Dubai nach Israel unterwegs. Besatzungsmitglieder und Passagiere überwältigten den Copiloten; das Flugzeug landete in Tabuk in Saudi-Arabien.
Die aktuelle Angabe zur Axt präzisiert frühe Berichte, in denen von einem Messer die Rede war. Die Einordnung als terroristischer Angriff ist eine Aussage der ermittelnden Behörden; eine gerichtliche Feststellung ist damit nicht verbunden.
Flydubai setzte nach eigenen Angaben die Flüge von und nach Israel während der Untersuchung aus. Die Airline erklärte, mit Behörden und Luftfahrtstellen zusammenzuarbeiten.
Stand: 3. Oktober 2026. Quellen: Reuters und ARD.
Quellen: in.marketscreener, Reuters Connect – Erklärung der Airline
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