Die geplante Erweiterung des Südabschnitts der Bahnstrecke zwischen Leipzig und Chemnitz steht vor einer erheblichen Kostensteigerung, die die bisherigen Schätzungen deutlich übersteigt. Die Deutsche Bahn (DB) hat bekannt gegeben, dass die Gesamtkosten für dieses wichtige Infrastrukturprojekt auf rund 600 Millionen Euro steigen werden.
Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz: Südteil mit 600 Millionen Euro veranschlagt

Die geplante Erweiterung des Südabschnitts der Bahnstrecke zwischen Leipzig und Chemnitz steht vor einer erheblichen Kostensteigerung, die die bisherigen Schätzungen deutlich übersteigt. Die Deutsche Bahn (DB) hat bekannt gegeben, dass die Gesamtkosten für dieses wichtige Infrastrukturprojekt auf rund 600 Millionen Euro steigen werden.
Erhebliche Kostensteigerungen und Finanzierung
Ursprünglich wurden die Baukosten im Jahr 2022 auf 306 Millionen Euro geschätzt. Diese Zahl hat sich nun aufgrund von Preissteigerungen, zusätzlichen Planungskosten und Risikovorsorge nahezu verdoppelt. Die DB informierte in Burgstädt, dass die Finanzierung des Projekts teilweise durch das Land Sachsen unterstützt wird, während die vollständigen Baukosten aus Bundesmitteln gedeckt werden sollen.
Wichtige Schritte im Planungsprozess
Der Ausbau der Bahnstrecke ist seit längerem ein zentrales Anliegen, da die Verbindung zwischen den beiden Großstädten chronisch überlastet ist. Der Südabschnitt, der sich über etwa 37 Kilometer erstreckt, umfasst vier Planungsabschnitte. Die Genehmigungsunterlagen für den ersten Abschnitt wurden bereits beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht, was als bedeutender Fortschritt gilt. Der Baubeginn ist für das Jahr 2032 vorgesehen, mit einer geplanten Fertigstellung bis 2034.
Geplante Maßnahmen und Ziele
Der Ausbau sieht vor, dass die Strecke bis auf zwei kürzere Abschnitte zweigleisig ausgebaut wird. Zudem ist die Installation einer Oberleitung geplant, um die Elektrifizierung der Strecke zu ermöglichen. Auch die Bahnhöfe und Haltepunkte werden modernisiert, ebenso wie die Leit- und Sicherungstechnik.
„Ziel ist es, eine moderne Strecke für ein deutlich dichteres Zugangebot zu schaffen“,
erklärte Cornelia Kadatz, die Konzernbevollmächtigte der DB.
Herausforderungen im Nordabschnitt
Während der Ausbau des Südabschnitts voranschreitet, gibt es im Nordabschnitt zwischen Geithain und Leipzig Verzögerungen. Hier sind die Kosten ebenfalls gestiegen, und für die 44 Kilometer lange Strecke stehen knapp 500 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Allerdings haben aktuelle Schätzungen die Kosten auf 1,32 Milliarden Euro erhöht, was zu Überlegungen führt, das Projekt zu reduzieren. Laut einer Machbarkeitsstudie könnte möglicherweise nur auf 24 Kilometern ein zweites Gleis gebaut werden, während für die Elektrifizierung alternative Finanzierungsquellen gesucht werden müssen.
Quellen: n-tv
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








